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RWE: "Wir sind dabei, den Markt zu überblicken"
Odenkirchen-Match am 10. September

RWE: "Wir sind dabei, den Markt zu überblicken"
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Es gibt Kicker, die Jobs suchen. Kulm: "Einladungen erfolgen nicht, es stellt sich auch niemand vor."

Klar ist: "Wir sind dabei, den Markt zu überblicken. Es werden Akteure angeboten. Ich kriege Anrufe von Beratern oder Spielen selbst. Aber es bringt nichts, darüber nachzudenken." Entscheider ist Strunz. Kulm: "Im Moment haben wir keinen Handlungsspielraum." Übersetzt: Kein Geld. Kulm pragmatisch: "Mit Dingen, mit denen ich sowieso nicht arbeiten kann, möchte ich mich auch gar nicht beschäftigen."

Thomas Strunz kümmerte sich Mittwoch darum, dass ein an das Trainingsgelände grenzender Baum abgesägt wird. Strunz zu Coach Michael Kulm: "Ich rette euer Leben." Kulm zurück: "Bist du jetzt auch als Gärtner unterwegs?"

Vor dem Messen mit Bochum II am 14. September steht Mittwoch, 10. September, ab 19 Uhr das Diebels-Niederrheinpokalspiel beim Landesligisten Spvg. Odenkirchen an. "Wir werden uns intensiv vorbereiten, das nehmen wir sehr ernst", verdeutlicht Kulm. Und weiter: "An ein Testspiel dachten wir nie. Wir hatten bislang ein intensives Programm. Odenkirchen, Bochum und dann Köln kommen relativ schnell hintereinander, gegen den 1.FC spielen wir möglicherweise am Donnerstag." Noch steht der 20. September, ein Samstag. Kulm: "Es gibt kaum Ruhephasen. Viele unserer jungen Akteure sind in der U23 dabei, man sieht, der letztjährige Aufstieg der Zwoten ist Gold wert. Die Jungs werden in der NRW-Liga gefordert, das bringt weiter."

Kulm erklärt: "Auch in diesem Fall denke ich nicht von Spiel zu Spiel oder von Tag zu Tag. Den Youngstern muss man die Zeit geben, über Einsätze wird sich verbessert." Die Startelf lockt. Kulm: "Ich habe in Kaiserslautern niemanden gesehen, der so herausragte, dass ein Grund besteht, sich auf irgendeiner Leistung auszuruhen oder irgendwas vorzuweisen. Wir haben Klartext gesprochen." Deshalb - Kulm: "Bis zum Match gegen Bochum haben wir noch knapp zehn Tage Zeit. Warten wir doch einmal ab, wie die personellen Entscheidungen dann fallen."

Bora Karadag und Kay von der Gathen waren am letzten Wochenende mit der U19 unterwegs: 3:2 gegen Dortmund.

RWE trauert um seinen Meisterspieler Heinz Wewers. Wewers verstarb am 29. August 2008 im Alter von 81 Jahren. Der gebürtige Gladbecker war in der Zeit von 1952 bis 1959 als Akteur in der erfolgreichsten Zeit des Vereins aktiv. Mit RWE holte „der einbeinige Stopper“, wie er genannt wurde, 1953 den Deutschen Pokal und 1955 die Deutsche Meisterschaft. Wewers trug zwölf Mal das National-Trikot, nahm im September 1955 an den zwei Spielen im Europapokal der Landesmeister 1955/56 gegen Hibernian Edinburgh teil. Am 7. November 1956 führte Wewers als Kapitän RWE internationalen Freundschaftsspiel gegen Honved Budapest auf den Platz (5:5). Später war er auch RWE-Trainer. Das Begräbnis fand Mittwoch statt.

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