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BVB II: Marco Rummenigge wird ein Mannheimer
„Konzept hat mich überzeugt“

BVB II: Marco Rummenigge wird ein Mannheimer
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Nach einem zweitägigen Probetraining beim Drittligisten Kickers Emden schien für Marco Rummenigge zunächst alles nach einem Wechsel in den hohen Norden auszusehen.

Mittlerweile steht jedoch fest: Es geht in die entgegen gesetzte Richtung. Der 20-Jährige unterschrieb beim Süd-Regionalligisten Waldhof Mannheim einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2010.

„Der Kontakt zu Waldhof bestand schon länger, in den letzten Tagen wurden es dann konkreter“, beschreibt der defensive Mittelfeldakteur den Werdegang des Wechsels, der ohne ein Probetraining über die Bühne ging: „Sie kannten mich bereits, haben mir alles sehr schmackhaft gemacht und lange überlegt, wie es passen könnte.“

Denn eigentlich strebte der Sohn von BVB-Ikone Michael Rummenigge den Gang in die dritte Liga an, um sich sportlich zu verbessern, wie der „Sechser“ im Gespräch mit RevierSport verriet: „Ich glaube, das wäre richtig attraktiv für mich. Deshalb war auch ein Verbleib beim BVB kein Thema. Die Regionalliga hat bei der Entscheidung auf jeden Fall eine Rolle gespielt.“

Jetzt ist der U19-Nationalspieler doch in der vierten Spielklasse untergekommen, ein Problem sieht er darin aber nicht: „Waldhof ist ein Traditionsverein. Außerdem hat mich das Konzept voll überzeugt, ich denke, das ist eine gute Sache.“ Zumal das Dortmunder Eigengewächs, das seit der C-Jugend für den BVB auflief, mit der Unterschrift den lang hegten Wunsch nach Veränderung verwirklichen konnte: „Ich wollte mich unbedingt neu orientieren. Es war einfach an der Zeit für einen neuen Club und ein neues Umfeld.“

Und noch einen Vorteil hat der Umzug nach Mannheim: Die räumliche Distanz zur Eintracht aus Frankfurt verringert sich. Dort trainierte der Blondschopf im vergangenen Winter bereits zur Probe, entschied sich letztlich aber gegen ein Engagement: „Der Sprung in die Bundesliga würde derzeit einfach noch zu früh für mich kommen. Daran sind die Gespräche letztlich auch gescheitert.“ Spielt er sich in der kommenden Spielzeit allerdings bei den Waldhofern fest, könnte er erneut ins Blickfeld der Späher aus der Main-Metropole rücken. Ein Umzug wäre dann nicht mehr nötig...

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