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Stimmen zu SGW - F. Köln
"Ich mag die kleinen Spieler ja"

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Wattenscheid - F. Köln: Stimmen zum Spiel
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Das ungleiche Duell zwischen Wattenscheid 09 und Fortuna Köln sorgte aufgrund des überraschenden Ausgangs auf beiden Seiten für große Emotionen.

RevierSport sammelte nach dem 2:1 (0:1)-Sensationssieg der SGW Stimmen der Beteiligten.

"Wir haben mutig gespielt und bewusst den Ansatz gewählt, den Gegner frühzeitig zu langen Bällen zu zwingen. Wir wollten frech und mutig rangehen", erklärte 09-Trainer André Pawlak die letztlich erfolgreiche Marschroute.

Dieser offensive Ansatz war eine Flucht nach vorn, Pawlak formulierte es noch etwas drastischer. "Wir hatten ja nichts zu verlieren, deshalb war das gewissermaßen eine Scheißegal-Einstellung. Die Mannschaft hat das hervorragend umgesetzt."


Gegenüber Uwe Koschinat musste sich ärgern, dass nicht mal ein Punkt heraussprang. Das späte zweite Gegentor kommentierte er mit einem Kopfschütteln: "Wir haben zwei 1,90-Meter-Männer in der Innenverteidigung und die werden von einem 1,70-Meter großen Spieler nassgemacht."

"Ach, ich mag diese kleinen Spieler ja", scherzte Pawlak, "ich bin ja selber auch nicht größer."

Angesprochen war Seyit Ersoy, der nach seinem 40-Minuten-Einsatz ziemlich aus der Puste war. "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent", meinte der Matchwinner nach seinem beeindruckenden Comeback. "Den Siegtreffer zu erzielen war einfach nur unglaublich. Das war extrem wichtig für uns. Wir stecken im Abstiegskampf und haben den Tabellenführer geschlagen, das kann eine Initialzündung gewesen sein", glaubte der 09-Angreifer.

Sein Gegenspieler musste indes eine Niederlage erklären: "Wattenscheid hat klasse gespielt und alles in die Waagschale geworfen, was ihnen zur Verfügung steht", meinte Daniel Flottmann. "Aber wenn wir nach der Pause das 2:0 gemacht hätten, dann wäre der Sack zu gewesen und Wattenscheid nicht mehr zurückgekommen."

"Jeder hat Spaß daran, gegen den Tabellenführer nicht zu verlieren. Das höre ich immer wieder. Einfacher wird es jedenfalls nicht, aber wir wachsen mit den Aufgaben", sagte der Fortuna-Kapitän nicht ohne Optimismus.

Kevin Brümmer, der ungewohnt offensiv spielte, wusste: "Wir sind nicht so gut aus der Winterpause gekommen, um so besser tut jetzt dieses Erlebnis. Aber wir haben uns schon gegen Schalke klar gesteigert und gesagt, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern unser Ding durchziehen werden."

Den unverhofften Sieg bewertete der Blondschopf als "Ausrufezeichen an die Konkurrenz".

Völlig außer Rand und Band war nach dem Spiel Marco Ostermann. "Sensationell! Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und eine 100-prozentige Moral bewiesen. Das war ein phantastischer Tag für die SG Wattenscheid 09", sprudelte es aus dem Teammanager heraus.

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