An der Seitenlinie werden die Null-Sechser auch weiterhin von dem Spielertrainerduo Andreas Blaumann und Thomas Kerwer, der mit zehn Toren in der Rückrunde bester Torschütze für Heßler war, betreut. „Die beiden ergänzen sich hervorragend und leisten gute Arbeit. Schade, dass sie das Unheil nicht abwenden konnten. Wir haben wirklich alles versucht, um den Abstieg noch zu verhindern, aber es hat nicht gereicht“, erklärt der erste Vorsitzende, Rainer Konietzka.
Mit der enttäuschenden Bilanz: 28 Spiele, 36:70 Tore, 17 Punkte (5 Siege, 2 Unentschieden, 21 Niederlagen) hatte man keine Chance die Klasse zu halten und muss zum ersten Mal seit der Spielzeit 1999/2000 wieder in der Kreisliga A antreten.
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Heßlers erster Vorsitzender, Rainer Konietzka
„Wir haben eine schlechte Saison gespielt, aber wir schauen jetzt nach vorne und wollen die Kreisliga schnell wieder verlassen. Die Konkurrenz mit RWW Bismarck, Westfalia Gelsenkirchen, DJK/TuS Rotthausen und Adler Feldmark ist sehr stark, aber unser Kader ist auch klasse. Wir schätzen uns gut genug ein um ganz oben mitzuspielen“, zeigt sich Konietzka optimistisch.
Dafür sollen auch die zahlreichen Neuverpflichtungen sorgen. Mit Tobias Klein, Christian Kwias, Sven Botlewski (alle Erle 08), Christian Kanisius (Westfalia Gelsenkirchen), Fatmir Tackolli (SV Schermbeck), Benny Wendt (SSV Rotthausen), Björn Strorb, Florian Jahn, Maik Cnotka (alle eigene A-Jugend), Sascha Blaumann (zuletzt vereinslos) wurden teilweise auch höherklassige Akteure verpflichtet. Dem gegenüber stehen die Abgänge von Thorsten Schiwy, Marcello Caldarello, Baris Ciftci und Dennis Nojak. „Wir wollen den direkten Wiederaufstieg schaffen, nichts anderes zählt für uns. Die Mannschaft kennt unsere Zielsetzung und muss mit dem Druck klar kommen.“, zeigt Konietzka die Richtung an.