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Italien: Bergamo und Livorno drohen Punktabzüge
Steht ein neuer Skandal bevor?

Italien: Bergamo und Livorno drohen Punktabzüge
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Dem italienischen Fußball steht möglicherweise ein neuer Manipulations-Skandal ins Haus. Den Erstligisten Atalanta Bergamo und Livorno Calcio drohen wegen angeblicher Ergebnisabsprachen in der vergangenen Saison Punktabzüge.

Wie der Chefankläger des italienischen Fußballverbands (FIGC), Stefano Palazzi, berichtete, sollen Atalanta vor der kommenden Serie-A-Saison sechs Punkte abgezogen werden, Livorno soll mit sechs Minuspunkten in die Serie B starten. Außerdem fordert Palazzi für die Kapitäne Giampaolo Bellini (Bergamo) und David Balleri (Livorno) eine Sperre von drei Jahren und einem Monat. Die Spieler Antonio und Emanuele Filippini sowie Alessandro Grandoni (alle Livorno) sollen für fünf Monate gesperrt werden. Das Urteil des Fußballverbandes wird am Montag erwartet, berichteten italienische Medien am Samstag.

Der Verdacht bezieht sich auf die Begegnungen zwischen Atalanta und Absteiger Livorno, die am 23. Dezember 1:1 und am 4. Mai 3:2 endeten. Für Atalanta-Trainer Luigi Del Neri sind die Vorwürfe absurd: "Ich glaube nicht, dass es da irgendwelche Absprachen gab. Atalanta hat wie immer auf Sieg gespielt." Der große Bestechungsskandal 2006 hatte mit dem Zwangsabstieg von Rekordmeister Juventus Turin gegipfelt.

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