Dies tue die FIFA in keineswegs ausreichendem Maße. "Ich bin überhaupt nicht zufrieden damit, wie die Sache gehandhabt wird." Es gebe nach Olympia deswegen sicherlich Gesprächsbedarf zwischen Klubs und dem Verband: "Das wird aufgearbeitet werden, konkrete Pläne gibt es jedoch noch nicht."
Allofs reagierte auf die anhaltende Diskussion, ob Vereine Spieler unter 23 Jahren für das Turnier abstellen müssen. Die FIFA pocht in schwammigen Formulierungen auf ein Gewohnheitsrecht, dies jedoch sei "juristisch nicht haltbar", so Allofs. Er stehe "in engem Kontakt mit dem DFB und der DFL, und der DFB sage immer noch, dass es eine solche Bestimmung gar nicht gibt".
IOC-Präsident Jacques Rogge hatte den Vereinen gedroht, die betroffenen Spieler zu sperren, sollten sie nicht die Freigabe für Peking erteilt bekommen. "Das IOC wird ja keine Sperre aussprechen können", sagte Allofs dazu. Insgesamt aber sei die Situation "sehr unbefriedigend". Werder ist in Person von Diego betroffen.