Das gab der 79 Jahre alte Schweizer bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in Zürich bekannt. Nur vier Tage nach seiner erneuten Wahl zog Blatter damit nach den nicht endenden Korruptionsvorwürfen gegen die FIFA die Konsequenzen.
"Die Wahlen sind vorbei, aber die Verwicklungen der FIFA haben kein Ende genommen in dem Skandal", sagte der 79-Jährige, der den Posten 1998 übernommen hatte. Ein neuer Präsident soll nun bei einem außerordentlichen FIFA-Kongress zwischen Dezember und März gewählt werden. Bis dahin will Blatter sein Amt weiter ausüben. Der Chef der FIFA-Compliance-Kommission, Domenico Scala, soll weitere, angekündigte Reformen bis zum Kongress mit Blatter anstoßen.