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Münster reagiert auf Einwurf-Spott von Schalke-Profi Amin Younes

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2. Bundesliga: Münster reagiert auf Einwurf-Spott von Schalke-Profi Amin Younes
Foto: firo
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Nach dem 1:0-Sieg von Schalke gegen Preußen Münster spottete Amin Younes über die langen Einwürfe des Gegners. Jetzt folgte der Konter.

Dank eines späten Treffers und starken Paraden von Torhüter Loris Karius feierte der FC Schalke 04 am Freitagabend einen 1:0-Heimsieg gegen Preußen Münster.

Nach der Partie ließ S04-Profi Amin Younes aufhorchen. Er kritisierte die Spielweise des Gegners. Younes störte sich an den langen Einwürfen, die Münster immer wieder als taktisches Mittel einsetzte.

Ein Konter aus dem Preußen-Lager ließ nicht lange auf sich warten. "Darüber kann man nur lachen", sagte Marc Lorenz der Bild-Zeitung. Der SCP-Kapitän, der auf eine Schalker Vergangenheit zurückblickt, ist hauptverantwortlich für die Einwürfe in Münster. Regelmäßig schleudert er die Bälle von der Außenlinie bis in den Strafraum - fast wie bei einer Flanke. "Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen bei solchen Leistungen in diesem Jahr."

Und Ole Kittner, Sport-Geschäftsführer der Adlerträger, meinte: "Wir konzentrieren uns auf uns, haben unsere Ziele und werden keine Zeit und Energie für sowas verschwenden."


Zur Erinnerung: "Die Münsteraner reisen motiviert hierhin, die wenigsten von ihnen haben schon in diesem Stadion gespielt. Und dann mit diesen ganzen Einwürfen übers ganze Feld", hatte Younes am Freitagabend gesagt.

Und spöttisch angefügt: "Das ist keine Reklame für den Fußball. Ganz ehrlich: Es kommen über 60.000 Leute hierhin und schauen sich Einwürfe an. Ich hätte jetzt Besseres zu tun am Freitagabend. Da gucke ich lieber Kugelstoßen."

Die Worte des einstigen deutschen Nationalspielers verwunderten. Denn seine Mannschaft war im Kellerduell der 2. Bundesliga weit davon entfernt, attraktiven Fußball zu spielen. Zumal Younes selbst im Spiel kaum in Erscheinung trat und nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde. Zur Wahrheit gehört allerdings, dass Schalke acht Ausfälle verkraften musste - und Younes sich mit einer ungewohnten Rolle in der Sturmspitze anfreunden musste.

"Dieses Spiel dürfen wir im Leben nicht verlieren", ärgerte sich Trainer Sascha Hildmann. "Wir haben 90 Prozent des Spiels alles richtig gemacht und einen guten Plan gehabt. Wir hatten richtige Bretter. Wenn der gegnerische Torwart der beste Mann war, dann heißt das auch immer etwas."

Letztlich gewann Schalke, weil die Münsteraner immer wieder an S04-Debütant Karius und einmal am Innenpfosten scheiterte. Und weil der eingewechselte Stürmer Pape Meissa Ba kurz vor Schluss eine der wenigen Chancen der Königsblauen eiskalt zum 1:0 nutzte.

So verschaffte sich der Revierklub vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC am nächsten Samstag Luft im Abstiegskampf. Die Preußen können im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg die nächsten Punkte im Abstiegskampf einfahren. Dabei werden sie sicher wieder auf weite Einwürfe setzen.

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