In der Oberliga Westfalen standen am Mittwochabend zwei Nachholspiele auf dem Programm.
In der ersten Begegnung hat der 37-jährige Stefan Oerterer mit seinen Oberligatoren 166 und 167 die SpVgg Erkenschwick vermutlich endgültig zum Klassenerhalt geschossen.
In dieser Saison hatte der routinierte Torjäger erst viermal getroffen, der Doppelpack gegen die U23 von Preußen Münster war dafür umso wichtiger. Denn nun hat Erkenschwick 14 Punkte mehr auf dem Konto als Concordia Wiemelhausen, das wesentlich bessere Torverhältnis macht noch einen Punkt aus.
Da Wiemelhausen zudem zwei Partien mehr ausgetragen hat, wird Erkenschwick nichts mehr passieren. Wiemelhausen kann hingegen nach einem Jahr Oberliga-Abenteuer wieder für die Westfalenliga planen, denn auch TuS Ennepetal auf dem ersten Nichtabstiegsplatz ist schon 14 Punkte weg bei der gleichen Anzahl gespielter Partien.
Im zweiten Mittwochsspiel traf die U21 des VfL Bochum auf den 1. FC Gievenbeck. Und hier sahen die Zuschauer beim 0:0 eine Partie, die sie so nicht erwartet hatten, auch wenn Gievenbeck auf Platz fünf bisher eine starke Saison spielt.
Vor der Pause hatten die Gäste die besseren Chancen, bei der besten Möglichkeit scheiterte Gievenbecks Jonas Tepper an der Latte. Auch nach dem Wechsel war der 1. FC näher am 1:0 - doch selbst ein Elfmeter reichte zur Führung. Louis Martin scheiterte an Paul Grave, der die Bochumer nicht nur in dieser Szene im Spiel hielt. Auch eine Minute vor dem Ende vereitelte er das 0:1 mit seiner Rettungstag, als es lichterloh brannte im VfL-Strafraum.
Doch auch mit dem 0:0 kann die Elf von Trainer Heiko Butscher, die am kommenden Wochenende spielfrei hat, leben. Denn der VfL hat weiter einen komfortablen Vorsprung auf Rang drei, die ersten beiden Teams steigen auf. 15 Punkte liegt Westfalia Rhynern hinter Bochum, sollte Rhynern seine beiden Nachholspiele gewinnen, wären es immer noch neun Zähler Rückstand.
Und das dann bei noch neun ausstehenden Begegnungen.