Er kam als Rechtsverteidiger zum VfL Bochum, inzwischen läuft er als Flügelstürmer auf. Es hat eine gewisse Zeit gedauert, mittlerweile hat sich Jordi Osei-Tutu in Bochum eingelebt. Was sich nicht zuletzt beim 3:0-Sieg über den 1. FC Heidenheim zeigte. Osei-Tutu stand in der Startelf, besorgte das wichtige 2:0 - und war einer der Matchwinner.
Trainer Thomas Reis lobte nach dem Dreier im Spiel eins nach der Corona-Pause: "Er hat die Qualität, die ganze Bahn zu bespielen. Von der Entwicklung bin ich sehr angetan. Ich hoffe, dass es nicht das Ende war." Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, möchte Bochum Osei-Tutu für eine weitere Saison ausleihen. Die Leihe endet planmäßig am 30. Juni.
Der VfL sucht die Gespräche mit dem FC Arsenal, Osei-Tutus Stammverein. Allerdings erschwert Corona die Planungen für die anstehende Spielzeit. "Wir sind im permanenten Austausch mit Arsenal. Aber konkrete Gespräche gab es aufgrund der aktuellen, unsicheren Lage, die alle Klubs vor große Herausforderungen stellt, noch nicht", sagte Sportvorstand Sebastian Schindzielorz gegenüber der "Bild".
Neun Verträge laufen aus
Bislang markierte Osei-Tutu 13 Spiele für den Zweitligisten. Dabei gelangen ihm insgesamt drei Treffer. Nicht nur bei dem 21-Jährigen herrscht derzeit Ungewissheit. Die Verträge von Vasilios Lampropoulos (Leih-Ende, Deportivo La Coruna), Simon Lorenz, Manuel Wintzheimer (Leih-Ende, Hamburger SV), Danilo Soares, Stefano Celozzi, Ulrich Bapoh, Jan Wellers und Maxwell Gyamfi laufen ebenfalls zum 30. Juni aus.
[article=486116] Dafür vermeldete Bochum vor wenigen Tagen die Verlängerung von Robert Tesche[/article]. "Er ist in schwierigen Zeiten stets vorangegangen, weshalb wir froh sind, dass Robert auch in der kommenden Saison, dann in seinem vierten Jahr in Bochum, zum Team gehört", so Schindzielorz dazu.
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