Der FC Kray spielt als Aufsteiger eine achtbare Saison und überwinterte mit 29 Punkten auf Rang acht. Grund genug für Krays Trainer Kruppe in Richtung 40 Punkte zu schielen, mit denen der Klassenerhalt frühzeitig eingetütet sein sollte.
"Das Programm in den nächsten Wochen ist schwer genug. Das sind alles Kaliber, bei denen man nicht unbedingt drei Punkte erwarten kann", sagt der Coach beim Blick auf die kommenden Wochen.
Dementsprechend sei es ein realistisches und vernünftiges Ziel, so schnell wie möglich auf 40 Punkte zu kommen.
"Gehen nicht als Favorit ins Spiel"
Bereits am Wochenende komme mit dem TVD Velbert "unglaubliche Qualität" auf die Mannschaft von Kruppe zu. "Ich erwarte einen sehr starken Gegner, der sich im Winter mit Kevin Zamkiewicz und Julien Rybacki nochmal namhaft verstärkt hat. Ich sehe uns nicht als Favorit", sagt der Krayer Trainer. Schon im Hinspiel (0:1) habe die individuelle Klasse des Gegners den Ausschlag für die knappe Niederlage gegeben.
Doch auch der FC hat [article=469811]in Luca Kazelis, Amin Ouahaalou (beide SF Niederwenigern), Dasilva Mavinga Matondo (ESC Rellinghausen), Philipp Demler (TuS Sinsen) und Marvin Lippe (zuletzt pausiert) einige neue Namen[/article] in den eigenen Reihen. "Wir konnten unseren schon guten Kader nochmal breiter aufstellen und haben dadurch noch mehr Optionen", freut sich Kruppe über die Neuzugänge.
Unterschiedliche Gesichter
Mit der Vorbereitung auf den Rest der Saison ist der Trainer des FC Kray "unter dem Strich zufrieden", auch wenn sein Team in den Testspielen oft in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt habe. Trotz der zum Teil "weniger guten" Leistungen gab es nur gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen eine Niederlage (1:3).
Das Vorhaben, taktisch variabler zu werden, habe man aber umgesetzt, da laut Kruppe alle gut mitgezogen hätten. Nun gilt es, die neue Variabilität auch in der Liga auf den Platz zu bringen. Am besten schon am Wochenende gegen den TVD Velbert.
Autor: Johannes Staab