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RWO: Uster steckt den Kopf nicht in den Sand
"Immer wieder neue Fehler"

RWO: Uster steckt den Kopf nicht in den Sand
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Nur zehn Minuten waren gespielt, als die Oberhausener mal wieder einem Rückstand hinterherlaufen mussten.

„Aber so etwas darf uns nicht aus der Bahn werfen“, haute Abwehrchef Timo Uster auf den Tisch. „Von der Aggressivität und vom Zweikampfverhalten her haben wir am Freitag unser bestes Spiel abgeliefert.“ Auch gute Möglichkeiten hätten entstehen können. Uster stimmte zu: „Wir hatten doch im ersten Durchgang zahlreiche Freistöße aus guter Position, die wir allerdings nicht nutzen konnten.“ Was daran lag, dass sie nicht scharf genug in die Mitte gebracht wurden.

Viel abgeklärter agierten die Gäste aus Fürth, die fast jede Chance konsequent nutzten. „Die Fürther schießen zwei Mal auf das Tor und es steht 0:2“, schüttelte der Verteidiger den Kopf, dass man im eigenen Strafraum abermals nicht konsequent genug zu Werke ging.

Anfang der zweiten Hälfte wurden die heimischen Kleeblätter noch offensiver und kamen auch zu Möglichkeiten, wie einem Pfosten-Kopfball von Mike Terranova. „Aber die beiden weiteren Gegentreffer haben nichts damit zu tun, dass wir hinten offen waren. Sondern wieder passieren uns blöde Fehler“, stellte Uster klar, der in der kommenden Woche erneute Aufarbeitung der 90 Minuten vor sich sieht: „Wir müssen das Ganze wieder analysieren und schauen, was wir verkehrt gemacht haben. Das Schlimme ist, es treten immer wieder neue Fehler auf. Man kann nicht davon sprechen, dass uns immer die gleichen unterlaufen. Ich hoffe, wir haben langsam alle aufgebraucht.“

Denn sonst läuft man der Musik immer weiter hinterher und von Niederlage zu Niederlage schwindet die Hoffnung auf eine Rettung. Uster: „Wir haben doch nicht vor, zurückzuziehen oder uns jedes Mal ein paar Dinger einschenken zu lassen. Durch Rückschläge lernt man doch fürs Leben. Wenn man hingefallen ist, muss man immer wieder aufstehen.“

Dennoch stehen schwierige Wochen bevor, wenn man nicht schnellstens ein Erfolgserlebnis feiern kann. „Das stimmt. Dass man durch Niederlagen nicht sicherer wird, ist doch ganz klar“, erklärte der Routinier, der nicht nur die negativen Aspekte aus dem Spiel gegen Fürth filtern wollte. „Wir haben, mal abgesehen von den Gegentreffern gut dagegengehalten. Das sollten wir in die nächste Partie mitnehmen.“

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