Sechs Siege holte Schalke 04 aus den vergangenen acht Liga-Partien. Die letzten beiden Pflichtspiele allerdings verlor der S04 - in Heidenheim und im DFB-Pokal bei Drittligist 1860 München.
Sofort wurde es etwas unruhig in Gelsenkirchen. Doch Trainer Dimitrios Grammozis betont vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub Darmstadt 98: "Ich nehme mir die Kritik von den Fans zu Herzen. Leider hat man nicht die Nähe wie unter normalen Bedingungen. Zwei Niederlagen in Serie sind nicht befriedigend. Es bringt nichts, lange rumzuheulen. Aber: Aus den letzten acht Spielen haben wir sechs Siege geholt. Man darf nicht erwarten, dass wir durch die Liga marschieren."
Um den dritten Platz zu festigen, muss am Sonntag ein Dreier in der Arena her. Personell kann der Coach fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Dries Wouters (umgeknickt) und Keeper Michael Langer werden fehlen. Grammozis muss vermutlich fünf Spieler aus dem Kader streichen. Denn auch Dominick Drexler ist wieder da, wie der Trainer verriet: "Die Wunde ist geschlossen. Er fühlt sich frei und gut." Sein Zusatz: "Es wird Härtefälle am Sonntag geben. Es ist schöner, als Trainer diese Situation zu haben als dass sich die Mannschaft von alleine aufstellt."
Besonders in der Offensive drückte zuletzt der Schuh, in München und Heidenheim gab es keinen einzigen Treffer. Grammozis zu der Abschlussschwäche: "Torchancen entstehen, wenn man eine gewisse Präsenz an Spielern im gefährlichen Bereich hat. Das müssen wir noch mehr ins Spiel bringen. Vorher haben wir das gezeigt. Dann wird es für den Gegner schwer."