"Ich bin jetzt drei Jahre hier. Einmal Dritter, zweimal die Vize-Meisterschaft - es wird jetzt endlich mal Zeit. Jetzt ist Werder dran. Wir sind mal wieder reif für den Titel", sagte der 26-Jährige.
Auch von den Methoden des neuen Bayern-Trainers Jürgen Klinsmann, der beim deutschen Rekordmeister den Acht-Stunden-Tag einführte und im Klubzentrum auf einen hohen Wohlfühlfaktor setzt, zeigt sich Wiese unbeeindruckt. "Der Klinsi soll ja einen Wellness-Tempel eingerichtet haben - mit Buddha-Figuren auf der Mauer, wie ich auf Fotos gesehen haben", stichelte der Bremer: "Schön anzusehen das Ganze. Wie im Urlaub hat dies auf mich gewirkt. Abwarten, was es bringt." Was Werders Personalplanungen betrifft, erwartet Wiese nach den Verpflichtungen des österreichischen EM-Teilnehmers Sebastian Prödl, des bosnischen Nationalspielers Said Huseinovic und des Abwehrtalents Niklas Andersen noch weitere Verstärkungen.
"Es muss noch ein Top-Stürmer her, weil wir Ivan Klasnic verloren haben", erklärte Wiese, der auch auf einen Zugang für das Mittelfeld hofft, nachdem Nationalspieler Tim Borowski zu den Bayern gewechselt ist.