18.07.2018

BVB

Sammer könnte bei Mandzukic-Transfer helfen

Foto: Firo

Der kroatische Vize-Weltmeister Mario Mandzukic (32) steht auf dem Wunschzettel von Borussia Dortmund. Ein ehemaliger Vorgesetzter des Stürmers soll ihn ins Revier locken.

Der Mega-Transfer von Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin könnte eine Lawine im europäischen Fußball-Geschäft losgelöst haben. Borussia Dortmund könnte vom Wechsel des Portugiesen profitieren. Nach Informationen dieser Redaktion hat sich der BVB zuletzt mit Stürmer Mario Mandzukic vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin beschäftigt. Auch das Fachmagazin Kicker berichtete am Sonntag darüber.

Wie die Bild-Zeitung vermeldet, soll Dortmunds neuer Berater Matthias Sammer der Borussia dabei behilflich sein, den kroatischen WM-Helden zu verpflichten. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Zeit beim FC Bayern München zwischen 2012 und 2014. Sammer arbeitete damals noch als Sportdirektor des Rekordmeisters, Mandzukic gehörte auf dem Platz zu den Leistungsträgern und führte die Bayern im Jahr 2013 zum Gewinn der Champions League. Der ehemalige Wolfsburger traf im Finale gegen Borussia Dortmund (2:1) zum 1:0.

Das letzte Wort im Fall Mandzukic wird aber sein aktueller Verein Juventus Turin haben. Entscheidend wird sein, ob die Italiener dem Kroaten nach dem Ronaldo-Transfer eine sportliche Perspektive aufzeigen können, die den selbstbewussten Angreifer zufrieden stellt. Zum Ende dieser Woche wird sich Mandzukic mit seinen Beratern zusammensetzen, um seine Zukunft zu besprechen. Sollte Mandzukic seine Postion bei Juve durch den Ronaldo-Transfer gefährdet sehen, hätte der BVB gute Chancen auf eine Verpflichtung, schreibt die "Bild".

Nach Meinung von Lothar Matthäus dürfe der BVB nichts unversucht lassen, um den Stürmer-Star nach Dortmund zu locken: "Ein Typ wie er tut jedem Team gut, er schenkt einer Mannschaft Herz und Mentalität", sagte der deutsche Rekord-Nationalspieler in der Sport-Bild. "Genau solch ein Spieler wie Mario Mandzukic hat Borussia Dortmund in den vergangenen zehn, zwölf Monaten gefehlt: Einer, der die Ärmel hochkrempelt, dem Gegner wehtut. Ein Drecksack im positiven Sinne."

Autor: Martin Herms

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