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Pokal: Bremen müht sich zum Erfolg in Aue
Pizarro und Rosenberg verhindern Blamage

Pokal: Bremen müht sich zum Erfolg in Aue
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Vizemeister Werder Bremen ist drei Tage nach dem glanzvollen Sieg gegen Bayern München nur knapp an einer Blamage im DFB-Pokal vorbeigeschrammt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf erreichte mit einem mühevollen 2:1 (1:1) beim Drittliga-Vorletzten Erzgebirge Aue das Achtelfinale. Der Schwede Markus Rosenberg erzielte in der 54. Minute nach Doppelpass mit Claudio Pizarro den Siegtreffer.

Den frühen Rückstand durch Fabian Müller (7.) hatte der überragende Pizarro (26.) ausgeglichen. Der Peruaner verlängerte mit dem Hinterkopf einen Freistoß von Diego unhaltbar ins Netz. Vor 12.000 Zuschauern hatten in der Zweitrunden-Partie zunächst die Anhänger des Zweitliga-Absteigers Grund zum Jubel, als Müller aus 22 Metern in den Winkel traf.


Für sein Team war es der erste Heimtreffer der Saison nach zuvor vier Partien ohne Torerfolg in der dritten Liga. Eine Minute später hatte Mohamed El Berkani sogar die Chance zum zweiten Treffer, Werder-Keeper Tim Wiese rettete aber gegen den auf ihn zusteuernden Stürmer. Insgesamt lief der Ball natürlich gefälliger durch die Reihen der Bremer. Aue machte gegen den fünfmaligen DFB-Pokalsieger die Räume eng und verlegte sich aufs Kontern. Trotzdem gab es für die Gäste Chancen. Einen Freistoß von Naldo (14.) hielt Keeper Stephan Flauder sicher.

Pizarro setzte in der 16. Minute aus etwa zehn Metern den Ball neben den kurzen Pfosten, in der 18. Minute verfehlte ein weiterer Flachschuss des Peruaners das Ziel knapp. In der zweiten Halbzeit startete Aue furios. Erst wehrte Wiese in der 50. Minute einen Schuss aus spitzem Winkel von Arne Feick gerade noch ab. Nach dem anschließenden Eckball zwang Aues Kapitän Tomasz Kos den Schlussmann mit seinem Kopfball zu einer weiteren guten Parade.

Gegenüber dem glanzvollen 5:2-Sieg von München in der Bundesliga hatte Schaaf nur eine Veränderung in der Startformation vorgenommen. Für Nationalspieler Per Mertesacker, der wegen einer Erkältung fehlte, rückte Petri Pasanen in die Verteidigung. Die Reise ins Erzgebirge hatte außerdem auch Torsten Frings wegen muskulärer Probleme nicht mit angetreten. Außenverteidiger Clemens Fritz, den zuletzt ein grippaler Infekt plagte, blieb zunächst auf der Bank. Er kam nach gut einer Stunde für Pasanen auf den Platz.

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