Der Texaner hatte am vergangenen Donnerstag seine Rückkehr in den Radsport mit dem Ziel der Teilnahme an der Tour de France verkündet. Für Lance Armstrong, der selbst eine Hodenkrebserkrankung gemeistert hatte, haben nun Rennen in "Australien, Südafrika, Südamerika, Europa und Amerika höchste Priorität". Eigentlich war zunächst von fünf Comeback-Rennen die Rede: Kalifornien-Rundfahrt, Paris-Nizza, Georgia-Tour, Dauphine Libere und letztlich die Frankreich-Rundfahrt. Beim 12-Stunden-Rennen in Snowmass auf einer 11 Kilometer langen Rundstrecke mit 450 Höhenmetern war Armstrong mit dem dreiköpfigen Mountainbike-Team Livestrong erfolgreich. Es war sein zweites Rennen nach einer mehr als dreijährigen Pause. Zuvor hatte er im Leadville Trail 100 in Colorado den zweiten Platz belegt. Die Erlöse in Snowmass kamen einer Einrichtung in Aspen für autistische Kinder zugute, Armstrong hatte kurzfristig seine Teilnahme zugesagt. Nach dem Rennen widersprach er Berichten, er habe sich den achten Tour-Sieg als wichtigstes Ziel gesetzt: "Das ist ein Fehler, ich brauche die achte Tour nicht." Wichtiger sei vielmehr der Kampf gegen den Krebs und die Verbreitung dieser Botschaft. Für welches Team er im kommenden Jahr an den Start geht, ließ er offen. "Ich habe keine Idee", sagte Armstrong dazu. Spekuliert wurde bislang über ein Engagement beim Astana-Team seines ehemaligen Sportlichen Leiters Johan Bruyneel. Möglicherweise plant Armstrong aber auch den Aufbau ein völlig neuen Teams, das unter dem Namen Team Livestrong firmiert.
Armstrong will "Anti-Krebs-Tour" ausweiten
Achter Toursieg? "Brauche ich nicht"
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