„Es läuft gut“, legt sich Pointinger fest. „Das darf ich offen sagen, schließlich scheuen wir uns auch nicht, Verantwortung zu übernehmen, wenn es einmal nicht funktioniert.“ Richtig angenommen wird der Verein nur vom Umfeld, das den ETB schon lange begleitet. „Glücklich sind wir damit nicht“, gibt Pointinger offen zu. „Wir haben ja auch schon einiges versucht.“
Wie Aktionen auf der nahen Rüttenscheider „Meile“ oder das Ansprechen der. Die nächsten Generationen werden wohl nicht zum „Uhlenkrug“ gelockt, der böse schon einmal als „Uhlengruft“ verjuxt wird. Pointinger: „Was wir benötigen, ist ein einmal ein Highlight.“ Der Funktionär denkt an die erste DFB Pokalhauptrunde. „Warum nicht? Die Verbandspokalauslosung sieht gar nicht schlecht aus.“
Beim Kleve-Heimspiel in der letzten Spielzeit waren viele Zuschauer da. „Wir haben verloren, sind nicht aufgestiegen und deshalb kommen die Leute auch nicht wieder.“ Pointinger ist nachdenklich: „Vielleicht sind wir auch viel zu brav.“ Wichtig ist ihm, eines zu betonen: „Wir arbeiten mit bescheidenen Mitteln und überreizen nicht unsere Wirtschaftskraft. Die zum Beispiel in Bonn weitaus üppiger da ist.“
Aktuell sind der BSC und der ETB Tabellennachbarn. Pointinger: „Es ist schwer, an das Geld Dritter zu kommen.“ Möglicherweise sind die Zähler in der ehemaligen Bundeshauptstadt einfacher zu holen.