Nach zuletzt acht Spielen ohne Niederlage ging der Aplerbecker Oberligist mit hoher Erwartungshaltung in die Begegnung gegen den FC Gütersloh. Nach der Führung in der ersten Halbzeit durch Top-Torjäger Maximilian Podehl (34.) gelang es jedoch nicht, die Führung über die Zeit zu bringen. Nicht ganz unbeteiligt: Das Schiedsrichtergespann, welches in der Schlussminute den Gästen aus Ostwestfalen einen fragwürdigen Elfmeter zusprach, der im Ausgleich resultierte und ASC-Coach Adrian Alipour fassungslos zurückließ. "Eine unfassbare Fehlentscheidung", klagte der Coach.
Die verlorenen zwei Punkte verärgern den Aplerbecker Trainer vor allem mit Blick auf die Tabellensituation der desaströs in die Saison gestarteten Dortmunder. "Das ist bei so einer Tabellenkonstellation extrem bitter. Für uns zählt jeder Punkt."
Ganz im Gegensatz zum Auftritt beim SuS Neuenkirchen zwei Tage zuvor (2:2) war er mit der Leistung seiner Schützlinge am Sonntagnachmittag kaum zufrieden und wollte daher das Unentschieden nicht von der Schiedsrichterleistung abhängig machen. "In erster Linie müssen wir uns darüber ärgern, dass wir unsere besten Chancen nicht genutzt haben. Da müssen wir uns an die eigene Nase packen. Wir müssen uns schütteln, denn es geht nächste Woche ja schon weiter", betonte der Coach. Dann gastiert der ASC beim SuS Stadtlohn, der zurzeit den 16. Rang belegt und somit ein direkter Konkurrent der Dortmunder ist (Sonntag, 26.März, 15 Uhr).