Die Linksrheinischen treten bei Bezirksliga-Vertreter Westfalia Gelsenkirchen an. Dort ist VfB-Kaderchef Stefan Janßen seit elf Jahren als Jugendtrainer tätig.
Nach der einwöchigen Trainingspause, die Hombergs Spieler mit fünf Einheiten in Eigenregie überbrückten, geht es nun in die zweite Hälfte der Vorbereitung. Stefan Janßen weiß, dass die Anforderungen in der neuen Umgebung höher sind. Er beschreibt das so: „Wir überspringen von der Landes- in die Oberliga nicht eine Klasse, sondern eineinhalb.“ Umso wichtiger, dass der Homberger Aufstiegstrainer auf einen Kader zurückgreifen kann, der reichlich Alternativen bietet.
Genau da liegt zurzeit das Problem: Im defensiven Mittelfeld fällt Burak Yerli, den der VfB aus der U 19 des Wuppertaler SV verpflichtet hat, mit einer Schambeinentzündung länger aus. Am Freitag stellt sich das Talent bei einem Spezialisten vor. Um eine Operation wird er kaum herumkommen. Eric Holz, der schon im letzten Jahr reichlich Ausfallzeiten hatte, konnte bisher nur Laufeinheiten absolvieren. „Eric hat mehrere Untersuchungen hinter sich. Mal bereitet die Leiste Probleme, mal das Knie, mal der Rücken“, so Janßen.
Da bei Holz kein Comeback-Zeitpunkt absehbar ist, „sind wir auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler mit defensiver Ausrichtung“, so Janßen. Das Anforderungsprofil: „Der Spieler muss charakterlich passen – und natürlich auch in unser Gehaltsgefüge.“ Noch haben die Homberger etwas Zeit, um einen neuen Mann einzubauen.