Kreisliga A 1:
Nach fünf Niederlagen in Serie gelang Anadolusport Gelsenkirchen endlich der Befreiungsschlag. Durch einen 2:1-Sieg gegen den Tabellensiebten VfL Grafenwald verließ Anadolusport erstmalig die Abstiegsränge. Zudem geht es in der kommenden Woche zum Tabellennachbarn FC Gladbeck 1920/52, mit denen man bei einem weiteren Sieg punktuell gleichziehen könnte.
Die Chance, sich aus dem Keller zu entfernen, nutzten die Zweitvertretungen von Horst Emscher sowie der DJK Feldhausen nicht, die im direkten Duell nur 1:1-Remis spielten und somit auf der Stelle treten. Liga-Primus bleibt Adler Ellinghorst 1961, die beim Gastspiel in Scholven mit 3:1 die Oberhand behielten. Gar nicht erst angepfiffen wurde die Partie zwischen Germania Gladbeck II und der Spvgg Westfalia Buer. "Die Gladbecker hatten nicht genug Spieler zur Verfügung", erklärt Buers Geschäftsführerin Elke Altenwerth den Ausfall. Das Spiel wird somit wohl zugunsten der Buerer gewertet, die damit zum Tabellenführer Ellinghorst aufschließen. Germania Gladbeck bleibt das punktlose Schlusslicht.
Kreisliga A 2:
Zwar angepfiffen, aber vorzeitig abgebrochen wurde das Spiel zwischen RWW Bismarck und der Spvgg Erle. Nach einem Blitzstart führte der Gastgeber aus Bismarck bereits nach 20 Minuten mit 2:0. Wenig beeindruckt schlugen die Erler zurück und drehten die Partie kurz nach der Pause. Als Bismarck in der 75. Minute dann zum 3:3 ausglich, wollte sich der Torschütze den Ball schnappen, was Erles Schlussmann allerdings verweigerte. "Der Bismarcker Spieler hat unseren Torhüter umgestoßen. Für diese Tätlichkeit sah er die Rote Karte vom Schiedsrichter, den er anschließend ohrfeigte. Der Schiedsrichter hat die Partie daraufhin abgebrochen", beschrieb Erles Geschäftsführerin Inge Brille die Situation. Was mit dem Ohrfeigen-Spieler nun passiert, entscheidet die Spruchkammer.
Große Freude herrschte hingegen bei Adler Feldmark, die im Heimspiel gegen Preußen Sutum den ersten Saisonsieg feierten. "Das war eine Kopfsache", resümiert Adler Coach Jürgen Meier nach dem wichtigen "Dreier". "Wir haben nervös begonnen, konnten aber in den entscheidenden Phasen die Treffer erzielen", freute sich Meier über die Trendwende, die sein Team nun fortsetzen will. "Wir spielen in einer sehr starken Liga. Da spielen sechs bis sieben Teams um den Aufstieg. Die meisten Brocken haben wir schon hinter uns." Kreisliga B 1:
Nach der desolaten 0:8-Pleite gegen Horst Emscher II in der vergangenen Woche hat die Spvgg Westfalia Buer ihre zweite Mannschaft aus disziplinarischen Gründen innerhalb des Teams am Montag vom Spielbetrieb abgemeldet. Neuer Träger der roten Laterne ist und bleibt die SuS Rosenhügel, die beim neuen Spitzenreiter Genclerbirligi Resse eine klare 1:4-Niederlage kassierte. Erste Federn ließ dafür die Reserve vom SV Zweckel. Bei der zweiten Mannschaft der SuS Beckhausen glichen die Gäste zwar zwei Mal aus, kassierten aber in der Nachspielzeit noch das 3:2 und rutschen somit auf den dritten Platz ab. Beckhausen hingegen konnte mit diesem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga wieder herstellen. Kreisliga B 2:
Von Spieltag zu Spieltag geht es ausgeglichener zu und man hat das Gefühl, dass sich keine Mannschaft so richtig absetzen mag. Tabellenführer Viktoria Resse II und den Tabellen-Elften SSV/FCA Rotthausen trennen gerade einmal vier Punkte. Bestes Beispiel ist die deutliche 2:5-Niederlage von Firtinaspor Gelsenkirchen beim VfL Resse 08. Firtinaspor rutscht dadurch vom ersten auf den fünften Rang ab, der VfL gehört hingegen nun zum Spitzentrio der Liga. Einen Teilerfolg verbuchte die Reserve der Adler Feldmark beim Heimspiel gegen Teutonia Schalke II mit einem torlosen Unentschieden.