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Korruptionsskandal in Bulgarien weitet sich aus
25 Spiele sollen manipuliert worden sein

Bulgarien: Korruptionsskandal weitet sich aus
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Der Korruptionsskandal sorgt in Bulgariens Fußball weiter für Wirbel. Am Dienstag wurde der Vizepräsident der bulgarischen Staatskommission für Jugend und Sport, Iwan Lekow, festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in Spielmanipulationen der Saison 2007/2008 im bulgarischen Fußball verwickelt zu sein.

Vergangene Woche war bereits Borislaw Alexandrow, Chef des nationalen Fußball-Verbandes, inhaftiert worden. Auch ihm wird vorgeworfen, an Spielmanipulationen beteiligt gewesen zu sein.

Laut Anwalt Christo Ristoskow gibt es Beweise, die die Beteiligung der beiden Männer an dem Skandal belegen. Dies sagte Ristoskow, zusammen mit vier anderen Anwälten Träger der Anklage, dem bulgarischen Fernsehsender bTV.

Der Präsident der bulgarischen Fußball-Liga, Walentin Michow, bestätigte unterdessen die Meldung, dass der bulgarische Klub Belassitza in den Skandal verwickelt sei. Es gebe Videomaterial, dass dies belege, so Michow. Insgesamt sollen 25 Spiele manipuliert worden sein. Auch der Name des Stuttgarter UEFA-Cup-Gegners, Tscherno More Warna, war in Zusammenhang mit dem Skandal gefallen.

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