Kilian Ludewig hat schon wieder einen neuen Klub gefunden. Seit seinem Engagement beim FC Schalke 04 in der Saison 2020/21 ist der rumänische Erstligist Petrolul Ploiești schon der fünfte Verein, dessen Trikot sich Ludewig überstreift.
Bei dem hat er nämlich bis zum 30. Juni 2026 unterschrieben. Petrolul befindet sich derzeit im Tabellenmittelfeld, aber auf Tuchfühlung zur Meisterrunde. Nach 30 Spieltagen wird die Liga geteilt. Vier Spieltage stehen bis dahin noch aus.
Ludewigs Trainer ist derweil ein ganz bekannter Name: Adrian Mutu.
Die rumänische Fußballlegende zeichnet sich seit 31. Dezember 2024 hauptverantwortlich für den rumänischen Erstligisten.
Ex-Schalker Ludewig hat schon diverse Stationen hinter sich
Jetzt ist also auch Ludewig da. Für den gebürtigen Hamburger ist Rumänien das fünfte Land, in dem er die Fußballschuhe schnürt. Ludewig stammt aus den Jugendabteilungen des FC St. Pauli und von RB Leipzig.
Aus der U19 der Sachsen schaffte er im Sommer 2018 den Sprung zu Red Bull Salzburg - dem Schwesterklub in Österreich. Weiter ging es dann per Leihe: zunächst zum FC Barnsley und im Oktober 2020 eben auch zum FC Schalke 04.
Seine Zeit in Gelsenkirchen dürfte der inzwischen 24-Jährige in sportlicher Sicht aber nicht in guter Erinnerung haben: Ludewig verbrachte die Saison 2020/21 auf Leihbasis in Gelsenkirchen - und war Teil der Abstiegsmannschaft. Nachdem er anfangs gesetzt war, verlor Ludewig seinen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite und zog sich später einen Mittelfußbruch zu. Er spielte nie wieder für S04.
Nach seiner Zeit auf Schalke wurde er an Willem II Tilburg in die Niederlande und Aalborg BK nach Dänemark verliehen. Bei Aalborg kam der Außenspieler regelmäßig zum Einsatz. Im Sommer 2023 ging die Leih-Odyssee dann weiter - und zwar zum deutschen Drittligisten TSV 1860 München. Dort kam er regelmäßig zum Einsatz, absolvierte 28 Pflichtspiele.
Zu einem dauerhaften Engagement kam es dennoch nicht, sodass ihn Red Bull Salzburg im Sommer 2024 in die Vereinslosigkeit entließ. Der entflieht Ludewig nun mehr als ein halbes Jahr später durch seinen Wechsel nach Rumänien.