Der VfB Homberg steht nach 27 Spielen auf dem 18. Tabellenplatz der Regionalliga West. [article=515120]Am Wochenende haben die Duisburger erneut eine Niederlage kassiert. Gegen den SV Rödinghausen verlor die Elf mit einem 0:2[/article]. Kapitän Necirwan Mohammad reflektiert: „Bis zum ersten Gegentor haben wir gut gestanden, danach nicht mehr. Das Spiel war okay, aber gegen die nächsten Gegner heißt es, ein anderes Gesicht zu zeigen.“
„Ich blicke gerne zurück“
Die Leidenschaft zum Fußball ist bei Mohammad recht früh entfacht. Durch seine Brüder kam er schnell mit dem Thema Fußball in Verbindung. Nach den ersten kleineren Vereinen spielte er mit acht Jahren in der Jugend von Borussia Mönchengladbach: „Die Zeit dort hat mich sehr geprägt. Ich blicke gerne zurück und habe heute noch Kontakt zu dem ein oder anderen Verein, für den ich gespielt habe.“
Bei der Borussia feierte er dann auch sein Debüt im Seniorenfußball. Von Mönchengladbach aus wechselte er dann 2014 zur SG Wattenscheid 09. Die Zeit dort war für den mittlerweile 29-Jährigen rückblickend die bisher schönste seiner Karriere: „Finanziell gesehen, war das die schlechteste Zeit. Aber dafür war es vom Spaßfaktor die beste Zeit. Der Trainer, das Team, alles hat gepasst. Ich bin dort immer mit einem Grinsen hingefahren“, erinnert er sich.
„Der Ligenunterschied war kein Problem“
Nach Wattenscheid folgten jeweils eine Saison bei Alemannia Aachen und eine bei dem SC Wiedenbrück. Auch wenn die Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen eher kurz war, bewertet Mohammad diese Zeit ebenfalls als sehr positiv.
2018 wechselte er dann zum KFC Uerdingen. Mit diesem Wechsel schaffte der Mittelfeldspieler den Sprung von der Regionalliga in die 3. Liga. Doch die Euphorie hielt nicht lange. Nach zwei Saisons mit wenigen Spielminuten entschied sich Mohammad dazu, zum Regionalligisten VfB Homberg zu wechseln.
Bis heute bereut er diese Entscheidung nicht: „2018 bin ich leider zum KFC Uerdingen gewechselt. Der Ligen-Unterschied war kein Problem. Nur der Trainer ist nicht wirklich nach der Leistung gegangen. Ich hatte wenig Einsatzzeit. Also wechselte ich zum VfB Homberg, um wieder in den Spielfluss zu kommen.“
In der Mannschaft fasste Mohammad schnell Fuß und wurde direkt zum Kapitän erkoren. „Es ehrt mich sehr, dass ich die Kapitänsbinde tragen kann. Ich fühle mich auch in der Mannschaft mehr als angekommen. Die Jungs sind wirklich super“, schwärmt der 29-Jährige. Für die Zukunft erhofft er sich, mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu schaffen, und in ein bis zwei Jahren möchte er den Trainerschein machen.
Autorin: Laura Kesper