Christian Maly (3): Zwei Glanztaten gegen die freistehenden Marcel Schied (7.) und Fait-Florian Banser (14.). Wurde von seinen Vorderleuten ziemlich im Stich gelassen. Allerdings weiterhin mit Schwächen am Ball, wenn seine Mitspieler ihn einsetzten.
Benjamin Barg (4): Hatte gewaltige Probleme mit der Braunschweiger Offensive. Rückte nach 42 Minuten von rechts in die Innenverteidigung, in der wackeligen Hintermannschaft noch einer der stabileren.
Mitja Schäfer (4-): Begann in der Innenverteidigung, rückte später auf die linke Seite. Rieb sich in den Zweikämpfen auf, wurde mitunter aber überlaufen. Die Flügelposition wird nicht seine bevorzugte werden.
Michael Stuckmann (4): Seine beste Aktion war der Anschlusstreffer per Kopf (41.). Dirigierte die Abwehr lautstark, allerdings nicht immer mit Erfolg. Offenbarte erneut Schwächen im Spielaufbau.
[player_rating]3liga-0809-8-220030011[/player_rating] Dennis Schulp (5): Viele gegnerische Angriffe wurden über seine Seite eingeleitet, wurde mehrfach überspielt. Musste noch vor der Pause gelb-rot-gefährdet ausgewechselt werden. Vor Bansers Treffer zum 2:0 (33.) wurde er gefoult.
Victor Hugo Lorenzón (4-): Gemessen an seinem technischen Potenzial kam einfach zu wenig von ihm. Er konnte dem Spiel nicht wie gegen Dresden entscheidende Impulse verleihen. Das war im Vergleich zur viel versprechenden Vorwoche ein Rückschritt.
Tim Jerat (5): Der einzige Lichtblick war sein Freistoß aus 20 Metern, der auf die Querlatte tropfte (29.). Ansonsten fiel er nur durch überharten Einsatz auf. Folgerichtig sah er nach 73 Minuten die Ampelkarte.
Tim Erfen (4-): Leitete mit seinem Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze gegen Marc Pfitzner die Ecke zum 0:2 ein. Verpasste wenig später freistehend die Möglichkeit zum Anschluss (40.).
Nermin Celikovic (5): Ein absolut blasser Auftritt. Tauchte komplett unter und verlieh dem Spiel keine Akzente. Unverständlich, warum er nicht schon früher ausgewechselt wurde.
Michael Lejan (4+): Seine Standards kamen gut. Bereite per Eckball das 1:2 durch Stuckmann vor (41.), ansonsten rieb er sich in den Zweikämpfen auf, auch wenn das Engagement nicht immer belohnt wurde.
Marcel Reichwein (5): Scheiterte erneut an seiner Abschluss-Schwäche. Vergab zwei Mal völlig freistehend vor dem Braunschweiger Kasten (9./58.). Unerklärlich, wie er bei der zweiten Möglichkeit das Leder aus fünf Metern neben das Gehäuse zirkelte. Dafür war er beim 1:0 für Braunschweig als letzter dran.
Tobias Damm (4): Brachte zwischenzeitlich frischen Wind ins Spiel, hatte nach 55 Minuten eine gute Möglichkeit, die ungenutzt blieb. Nach der anfänglichen Druckphase ließ aber auch er nach.