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Nordderby im Zeichen des Fair Play
"Wir verurteilen jede Form von Provokation und Gewalt"

Rostock - St. Pauli: Nordderby im Zeichen des Fair Play
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Die Vorstände der Zweitligisten Hansa Rostock und FC St. Pauli haben ihre Fans vor dem Nordderby am Freitag zu einem friedlichen Miteinander aufgerufen und wollen mögliche Auseinandersetzungen der rivalisierenden Anhängergruppen bereits im Vorfeld der Partie im Keim ersticken.

"Es ist an der Zeit, die alten Rivalitäten beizulegen", sagte Hansa-Aufsichtsratschef Horst Klinkmann: "Auf beiden Seiten ist in den letzten Jahren viel geschehen. Die Strukturen innerhalb der Fanszenen lassen sich nicht mehr mit denen von vor einigen Jahren vergleichen." St. Paulis Vize-Präsident Bernd-Georg Spies ergänzte: "Wir sind in Rostock zu Gast und wollen dort auch so auftreten. Wir verurteilen jede Form von Provokation und Gewalt."

In der Vergangenheit waren gewaltbereite Anhänger beider Klubs immer wieder aneinandergeraten. Als Tiefpunkt gilt der Wurf einer Rauchbombe aus dem Block der Rostocker bei der Bundesligapartie der beiden Vereine am 23. September 1995. St. Paulis damaliger Keeper Klaus Thomforde musste beim 2:0-Sieg der Gastgeber mit einer Augenverletzung ausgewechselt werden. Hansa wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Platzsperre für ein Heimspiel und 10.000 Mark Geldstrafe belegt. Der Fußball-Weltverband FIFA hat den kommenden Spieltag zu einem weltweiten "Fair-Play-Tag" ernannt.

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