19.07.2018

BVB

Marco Reus wird von Trainer Favre noch geschont

Foto: Firo

Am Freitag stößt Reus zur BVB-Reisegruppe – wird aber im Testspiel noch fehlen. Auch die Einsatzzeiten der anderen Profis bleiben vorerst gering.

Kurz und bündig ist das Motto, dass Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre für die USA-Reise des Klubs ausgibt: „Wir müssen viel arbeiten, viel trainieren“, sagt der neue Mann an der Seitenlinie. Der Schweizer steht auf der Dachterasse des Lincoln Hotels, als er diese Sätze spricht, wo der BVB am Abend nach der Ankunft in den USA einen Empfang mit Sponsoren und örtlichen Partnern veranstaltet.

Favre allerdings hat für die traumhafte Aussicht auf Chicago und den Lake Michigan kaum einen Blick. Auch hier, in entspannter Umgebung, kreisen seine Gedanken vor allem darum, wie genau er die kommenden Tage mit seiner Mannschaft nutzen soll.

Denn der 60-Jährige muss zwei Notwendigkeiten miteinander vereinbaren, die eigentlich unvereinbar sind: möglichst viel zu trainieren, um seiner neuen Mannschaft möglichst viel von seiner komplexen Spielidee in Abwehr und Angriff zu vermitteln. Und gleichzeitig die Belastung so gering wie möglich halten, um in dieser frühen Phase der Vorbereitung Verletzungen vorzubeugen.

BVB-Spieler "noch nicht bereit für längere Spielzeiten"

Vor allem in den Testspielen wird Favre die Einsatzzeiten für seine Spieler gering halten, gegen Manchester City soll in der Nacht auf Samstag (3.05 Uhr MESZ) kein BVB-Profi länger als 45 Minuten zum Einsatz kommen. Mit den Gegnern und dem Ausrichter des International Champions Cup ist vereinbart, dass zur Halbzeit durchgewechselt werden darf. „Die Spieler sind noch nicht bereit für längere Spielzeiten“, meint der Trainer.

Autor: Sebastian Weßling

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