18.05.2018

Pokal

Bayern-Fan zahlte 200 Euro und verpasste BVB-Finale

Foto: firo

Die besten Geschichten kennen meistens die Taxifahrer einer Stadt. So auch in Berlin. Es geht um einen Bayern-Fan, der nach einem Bier zu viel dumm aus der Wäsche schaute.

Daher dient das als Warnung an die Besucher, die an diesem Wochenende das Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt sehen wollen. 74.322 Fans waren damals dabei, zumindest auf dem Papier. Auch am Samstag werden wieder über 70.000 Zuschauer dabei sein, wenn um 20 Uhr der Anpfiff ertönt.

Zumindest dann, wenn es auch alle Zuschauer rechtzeitig ins Olympiastadion schaffen. Ein Taxifahrer geriet am Freitag in Plauderlaune und erzählte, was er vor zwei Jahren erlebte.

Es geht um das Finale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Wir erinnern uns: Es ging heiß her, die Bayern siegten in einem dramatischen Spiel mit 4:3 nach Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten gab es keine Tore, dann verschossen auf Dortmunder Seite Sven Bender und Sokratis ihre Elfmeter. Bei den Bayern scheiterte nur Joshua Kimmich an Roman Bürki.

Eine Partie, die ein Bayern-Anhänger auch gerne gesehen hätte. Doch er hatte am Spieltag schon so früh und so intensiv ins Glas geschaut, dass er etwas die Zeit vergessen hatte. Selbst die Tatsache, dass es auf einmal schon dunkel wurde, schien er nicht mitbekommen zu haben. Irgendwann entschloss er sich doch auf den Weg zum Stadion zu machen. Als er dem Taxifahrer dann das Ziel seiner Fahrt mitteilte, musste der erklären, dass es schon 23 Uhr ist und das Spiel bereits vorbei.

Antwort des Bayern-Anhängers: "So ein Mist, ich habe für das Ticket auf dem Schwarzmarkt 200 Euro bezahlt." Was er danach veranstaltete, ist nicht mehr übermittelt. Auch an diesem Wochenende wird mit Sicherheit wieder ordentlich vorgetrunken, bereits am Freitag machten sich zahlreiche Fans beider Lager auf den Weg nach Berlin. Das Wetter soll zudem mitspielen, das ganze Wochenende ist strahlender Sonnenschein vorhergesagt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mindestens ein Taxifahrer auch im kommenden Jahr wieder aus dem Nähkästchen plaudern kann, wenn das Finale 2019 ansteht.

Autor: Christian Brausch

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