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Ausgerechnet Malen und strittiger Elfmeter - BVB holt 1:1 bei PSV

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Donyell Malen (li.) erzielte das 1:0 für Borussia Dortmund.
Donyell Malen (li.) erzielte das 1:0 für Borussia Dortmund. Foto: firo

Borussia Dortmund zeigte sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei der PSV Eindhoven nicht von der besten Seite, nimmt aber letztlich dennoch ein 1:1 mit ins Rückspiel.

Das Achtelfinal-Duell in der Champions League zwischen der PSV Eindhoven und Borussia Dortmund bleibt nach dem Hinspiel völlig offen. Der BVB nimmt nach zwischenzeitlicher Führung ein 1:1 aus den Niederlanden mit.

Dabei musste der BVB bereits vor dem Anstoß einen Rückschlag hinnehmen. Neben Niklas Süle, der kurzfristig erkrankt passen musste, konnte auch Gregor Kobel nicht mitwirken. Dortmunds Stammkeeper verletzte sich beim Aufwärmen und wurde von Alexander Meyer ersetzt.

Die Gastgeber kamen besser ins Spiel, hatten die ersten Großchancen, insbesondere durch Malik Tillman, der zuvor noch eine Kampfansage in Richtung BVB schickte, doch die Bayern-Leihgabe scheiterte erst mit einem noch von Nico Schlotterbeck abgefälschten Schuss an Meyer (14.), dann verfehlte er von der Strafraumkante knapp (17.).

Wenig später wurden aber auch die Gäste erstmals vorstellig. Nach einer Ecke von Marco Reus - der genau wie Mats Hummels sein 85. Europapokal-Spiel für den BVB absolvierte und damit einen Vereinsrekord einstellte - landete auf dem Kopf von Schlotterbeck, dessen Versuch aber aus kurzer Distanz noch abgefälscht wurde (20.). Auch am Schuss von Donyell Malen war kurz darauf noch ein gegnerischer Spieler dran, diesmal allerdings mit positivem Ausgang für den Angreifer. Ausgerechnet der ehemalige Spieler der PSV setzte sich auf rechts im Strafraum gegen zwei Verteidiger durch, bevor sein von Sergino Dest abgefälschter Schuss unhaltbar unter der Latte einschlug (24.).

Schwache Chancenverwertung bei Eindhoven

Dortmunds großes Glück blieb auch anschließend, dass die Gastgeber zu leichtfertig mit ihren Möglichkeiten umgingen. Besonders Johan Bakayoko (37.) und Ismael Saibari (40.) hatten den Ausgleich auf dem Fuß, ließen ihre Chancen aus aussichtsreichen Positionen im Strafraum aber liegen. So ging es mit dem 1:0 aus Dortmunder Sicht in die Pause.

PSV Eindhoven: Benitez - Teze, Schouten, Boscagli (90.+1 Obispo), Dest - Veerman, Saibari (83. Mauro Junior), Tillman - Bakayoko, de Jong, Lozano (75. Pepi)

Borussia Dortmund: Meyer - Ryerson, Hummels, Schlotterbeck, Maatsen - Sabitzer, Can, Malen (82. Özcan), Reus (62. Brandt), Sancho (68. Wolf) - Füllkrug (82. Moukoko)

Schiedsrichter: Srdjan Jovanovic (Serbien)

Tore: 0:1 Malen (24.), 1:1 de Jong (56., FE.)

Gelbe Karten: Lozano / Maatsen, Schlotterbeck

Zuschauer: 35.000 (ausverkauft)

Der erste Aufreger des zweiten Durchgangs ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Hummels erwischte mit seiner Grätsche im Strafraum erst den Ball, traf mit dem anderen Bein aber anschließend Tillman, der zu Boden ging. Schiedsrichter Srdjan Jovanovic zeigte unter großen Protesten der Dortmunder auf den Punkt und wurde durch den VAR bestätigt. Ob berechtigt oder nicht, das war Luuk de Jong anschließend herzlich egal. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer trat an und verwandelte links unten. Meyer hatte zwar die Ecke, kam aber nicht mehr ran (56.).

Eindhoven blieb auch nach dem Ausgleich weiter gefährlicher, Saibari setzte seinen Schuss jedoch freistehend aus 18 Metern über die Latte (62.). Auch die Dortmunder sollten noch ihre große Chance bekommen, nach einer Freistoßflanke von Ian Maatsen brachte der eingewechselte Marius Wolf den Ball gefährlich auf das Tor, doch PSV-Keeper Walter Benitez war zur Stelle (72.).

In der Schlussphase blieben die Niederländer zwar die gefährlichere Mannschaft und waren etwas näher am Siegtreffer dran, der sollte aber nicht mehr fallen. So bleibt vor dem Rückspiel in Dortmund am Mittwoch, 13. März (21 Uhr), für beide Seiten weiter alles offen. Zunächst müssen sich die Borussen aber wieder auf die Liga konzentrieren, wo am Sonntag (17.30 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim zu Gast ist.

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