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Krefeld Pinguine: High Noon in der O2-Arena
Brisantes Derby mit unglücklichem Ausgang

Krefeld Pinguine: High Noon in der O2-Arena
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15:30
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Dieses Derby hatte alles zu bieten, was sich die Fans nur wünschen konnten. Gut, für einen Sieg der Krefeld Pinguine hat es nicht gereicht, dennoch dürften die zahlenden Zuschauer nach der 4:5-Penalty-Niederlage der Hausherren nicht enttäuscht den KönigPalast verlassen haben.

Denn die Seidenstädter boten eine vor allem kämpferisch tadellose Vorstellung, glichen nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand jeweils wieder aus. „Und in der Verlängerung hatten wir sogar die dickeren Chancen“, resümiert KEV-Manager Jiri Ehrenberger. Doch im Penalty-Schießen sicherte Adam Courchaine den Metro Stars schließlich den Zusatzpunkt. Auch die dritte Heimpleite in Folge ist für den Sportlichen Leiter jedoch kein Grund, Trübsal zu blasen: „Es war doch ein tolles Derby, ausverkauftes Haus, das hat richtig Spaß gemacht. Und wenn man die letzten Ergebnisse der DEG sieht, haben wir gegen eine echte Spitzenmannschaft bewiesen, dass wir absolut mithalten können.“

Trotz des Verlusts der Tabellenführung an die Grizzly Adams aus Wolfsburg überwiegt also das Positive, viel Zeit, über die knappe Niederlage zu grübeln bleibt ohnehin nicht. Am heutigen Sonntag haben die Pinguine bereits das nächste Großkaliber vor der Brust - im Duell der Polartiere geht es nach Berlin. Und das bereits zum High Noon, um 12 Uhr mittags ist das erste Bully in der 02-Arena.

Deshalb musste der Schwarz-Gelbe Tross früh die Koffer packen. Bereits am Samstag-Vormittag machten sich die Rheinländer auf die Reise in den Osten. „So waren wir rechtzeitig zum Abendessen da und konnten sicher stellen, dass wir genug Schlaf bekommen“, erklärt Ehrenberger. Schließlich hat er in der Hauptstadt Großes vor. „Nach der Niederlage in Mannheim müssen die Eisbären kommen. Das liegt uns wesentlich besser als eine defensiv ausgerichtete Mannschaft.“ Denn die Pinguine fühlen sich längst nicht mehr als zufälliges Topteam. „Wir sind in der Spitze voll dabei, deshalb kann man nicht sagen, wir hätten in Berlin nichts zu verlieren.“

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