Das hatten die Blauen vor allem Keeper Andreas Luthe zu verdanken. Er rettete seinem Team mit mehreren Paraden, wie schon im Spiel gegen Essen, den Punkt. In der 65. Minute lenkte er einen schönen Schlänzer noch mit den Fingerspitzen an den Pfosten, zehn Minuten später klärte er gleich dreimal gegen gegen Schüsse aus kürzester Distanz.
Bochum II: Luthe – Mäscher, Kalina, Fabian, Klinger – Zajas (75. Aydin), Zech – Duah, Schmitz, Schmidtgal – Prokoph
SV Elversberg: Masic - Kühne, Simic, Islamoglu, Paul – Goldhammer (65. Drescher), Herzig – Lemke (79. Birk), Zimmermann - Haas (75. Akwuegbu), Willmann
Schiedsrichter: Robke (Damme) Tore: 1:0 Paul (11., Eigentor), 1:1 Herzig (25.) Zuschauer: 140 Gelbe Karten: Kühne, Paul
So konnten die ambitionierten Gäste aus dem Saarland nicht an ihren Erfolg gegen Kaiserslautern anknüpfen. Nico Michaty ging nach zuletzt zwei Niederlagen auf Nummer sicher: "Unser Ziel war es kompakt aufzutreten und wenig zuzulassen."
Auf tiefem Rasen plätscherte das Spiel so vor sich hin. Kaum ansehnliche Kombinationen, viel Klein-klein und wenig Torraumszenen. Fast bezeichnend fiel das frühe Führungstor durch ein Eigentor von SVE-Verteidiger Robert Paul (10. Minute). Nach dem Treffer tat Elversberg mehr fürs Spiel und kam in der 25. Minute zum verdienten Ausgleich durch Denny Herzig. Der Offensive fehlte, ohne den am Rücken verletzten Sami El-Nounou, die Durchschlagskraft. „Das war bislang unser stärkster Gegner. Elversberg wird am Ende unter den Top Drei der Liga stehen“, resümierte Michaty.