Im Schatten der "großen Fortuna" wuchs in der Landeshauptstadt NRWs ein weiterer großer Verein mit einer mittlerweile 110-jährigen Geschichte heran. Im Jahre 1904 taten sich die Fußballer von "Vorwärts" und denen der "Borussia" von den Oberkasseler Rheinwiesen zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Zunächst unter dem Namen "Fußballklub Union Düsseldorf" erfolgreich über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden, entwickelte sich der Verein später zur "Turn- und Rasensport Union", die heute fast nur noch als "TuRU" abgekürzt wird. 110 Jahre vergehen nicht ohne Erinnerungen. Aus diesem Grunde werden einige Erfolge und historische Ereignisse der Vereinsgeschichte in einer Ausstellung präsentiert.
Prominente Gesichter an der Feuerbachstraße
"Wir wollen die spannende Geschichte unseres Vereins anschaulich machen und die bis heute große soziale Bedeutung der TuRU für die Stadt Düsseldorf und unsere direkte Nachbarschaft aufzeigen", erklärt Guido Welsch, der Verantwortliche für das Marketing bei TuRU und Leiter der Ausstellung. Durch fünf Infotafeln und einigen Glasvitrinen können die Besucher einen Einblick in die Vereinshistorie erhaschen und viele Ausstellungsstücke begutachten. Darunter sind auch Fußballschuhe, Stutzen, Wimpel und Urkunden der vergangenen Jahrzehnte zu bewundern.
Zur Eröffnung der Ausstellung, die vom 26. März bis zum 6. April im Vereinsheim der TuRU an der Feuerbachstraße stattfindet, haben sich auch einige Größen des Düsseldorfer Sports angekündigt. Sportlegende Matthias Mauritz, Fortuna-Ehrenpräsident Hans-Georg Noack und Ex-Fußballprofi "Pitter" Meyer sind nur drei von insgesamt 120 geladenen Gästen am 26. März ab 17 Uhr.
"Keiner ist vergessen, nichts ist vergessen"
Die Besucher der Ausstellung sollen einiges über die Geschichte des Traditionsklubs erfahren. Guido Welsch leitet diese unter dem Motto: "Keiner ist vergessen, nichts ist vergessen." Zusammen mit einigen Vereinsmitgliedern durchstöberte Welsch viele Bücher, Chroniken und Dokumente, um nun ein "beeindruckendes Stück Düsseldorfer Sportgeschichte" präsentieren zu dürfen. Die Verantwortlichen der TuRU freuen sich auf jeden Besucher.