Robert Podeschwa ist noch nicht lange bei Türkspor Dortmund im Trainer-Amt. Doch den Spirit und die Grundhaltung des Vereins hat er schnell übernommen. Es soll nach oben gehen. Erst in die Westfalenliga, dann in die Oberliga Westfalen, wie Vereins-Verantwortliche gegenüber dem kicker betonten. Der erste Schritt scheint in greifbarer Nähe zu sein.
Die Dortmunder sind das wohl konstanteste Team der Landesliga Westfalen 3. Der aktuelle Zweiplatzierte hat in 16 Spielen 60 Tore geschossen und nur zehn bekommen. Eine beeindruckende Statistik. In den verbleibenden 18 Spielen dürften sie sich vom Jäger zum Gejagten entwickeln.
Das ist auch ein Verdienst von Podeschwas Vorgänger Sebastian Tyrala, der dem Ruf des anderen ambitionierten Dortmunder Amateur-Klubs folgte und nun beim TuS Bövinghausen an der Seitenlinie steht. Im Grunde ist es aber egal, wer bei Türkspor die Geschicke der Spieler lenkt. Ein Ziel steht über allen: der Aufstieg.
Türkspor Dortmund 2000-Trainer Robert Podeschwa über…
… die Hinrunde in der Landesliga Westfalen 3:
„Ich bin erst seit einigen Wochen hier, aber nach dem ersten Beschnuppern und Kennenlernen kann ich sagen, dass es bisher eigentlich gar nicht so schlecht lief.“
…personelle Veränderungen in der Winterpause:
„Wir werden vielleicht einige Leute abgeben. Die Qualität im Kader, die wir jetzt haben, ist schon sehr gut. Dennoch ist es gut, wenn man die Mannschaft jetzt schon in der Breite besser aufstellt, um eventuelle Alternativen zu haben.“
…die Ziele für 2022:
„Wir werden versuchen, den Aufstieg klarzumachen. Das ist das erklärte Ziel. Alles andere wäre für den Trainer und den Verein eine sehr große Enttäuschung. Daran denken wir nicht. Kein Spieler oder Trainer darf sich vor die Ziele des Vereins stellen. Wir müssen dem alles unterordnen.“
…die Vorbereitung:
„Wir wollen für alles gewappnet sein. Da die Hallenstadtmeisterschaften nicht stattfinden, gönnen wir den Jungs erstmal eine Pause, damit sie Weihnachten und Silvester mit der Familie verbringen können. Im Kommenden Jahr geht es dann mit voller Wucht wieder los. Wie genau unsere Vorbereitung aussehen wird, müssen wir noch intern ausarbeiten.“