Und es bedeutet dem Pechvogel einiges, nachdem die OP in Straubing erfolgreich verlaufen ist. "Es ist eine coole Sache, dass die anderen an mich denken", bemerkt der Neheimer. Das lindert zwar nicht die körperlichen Schmerzen – aufgrund der Beschwerden konnte er bislang keine Nacht durchschlafen – aber auf jeden Fall die seelischen. "Die ersten zwei Tage waren schwer. Wie es aussieht, ist die Saison für mich wohl gelaufen", berichtet Zakrzewski.
Bekanntlich dauerte sein Comeback ganze 28 Sekunden, dann riss das Kreuzband im linken Knie erneut (RS berichtete). Doch mittlerweile geht ihm der Zuspruch fast schon zu weit: "Irgendwann reicht es, ich will nicht bemitleidet werden." Eine Sonderbehandlung erhält er trotzdem, wie Trainer Peter Hyballa verrät: "Eigentlich nehmen wir verletzte Akteure nicht zu Auswärtsspielen mit, aber bei Martin machen wir eine Ausnahme. Er ist eines der größten Talente, die der Club hat."
Dabei ist sogar denkbar, dass der Altjahrgang gar nicht mehr in der Jugend aufläuft. Dem BVB bleibt er trotzdem erhalten: Zakrzewski besitzt einen Anschlussvertrag über zwei Jahre bei den Senioren.