Der FC Schalke lieh den Brasilianer im Januar 2013 für eineinhalb Jahre vom französischen Erstligisten Olympique Lyon aus. Der damalige Manager Horst Heldt holte den Brasilianer für einen Leihbetrag von einer Million Euro nach Gelsenkrichen.
Bei den Königsblauen gelang ihm ein Einstand nach Maß. Bereits bei seinem Debüt feierte Bastos den ersten Treffer im S04-Trikot - bei der 1:2-Niederlage gegen Mainz 05. Es folgten weitere 13 Bundesliga-Einsätze, in denen er insgesamt vier Tore erzielte und zwei Treffer vorbereitete. Auch in der Champions League kam er für den S04 zweimal zum Einsatz. Die Erwartungen konnte er jedoch nicht erfüllen. Der Durchbruch blieb aus.
Nach Schalke-Leihe begann die sportliche Weltreise
Bastos konnte nicht an seine Lyon-Leistungen auf Schalke anknüpfen. Aus diesem Grund trennten sich die Wege des Pott-Klubs und des Brasilianers schnell wieder. Bereits im Sommer 2013 wurde die Leihe wieder beendet. Für den Brasilianer begann mit dem Aus auf Schalke nicht nur eine Reise durch exotische Länder, sondern auch der sportliche Abstieg.
Gleichzeitig ging Bastos' Marktwert rapide in den Keller. Während seiner besten Zeit in Frankreich lag dieser zwischenzeitlich bei zehn Millionen Euro - vor seinem Kurz-Engagement auf Schalke betrug er noch sieben Millionen Euro.
Nach dem Leihende verkaufte Olympique Lyon Bastos an den Al-Ain FC in die Vereinigten Arabischen Emirate - immerhin Rekordmeister der dortigen ersten Liga. Auch dort blieb er nicht länger als ein halbes Jahr - der AS Rom zeigte Interesse, Bastos weg führte zu den Römern. Dort verpasste der Linksaußen ebenfalls den Anschluss, die Leihe des AS Rom endete ohne eine feste Verpflichtung.
Bastos beendete seine Karriere in Brasilien
Bastos zog die Reißleine und wechselte zurück in sein Heimatland Brasilien, wo er beim FC Sao Paulo, Palmeiras Sao Paulo, Sport Club do Recife und América Futebol Clube anheuerte. Die sportliche Weltreise des Paradiesvogels endete im September 2019, als er das Ende seiner Karriere bekannt gab.