26.05.2018

Schalke 04

Heidel gesteht Fehler ein

Foto: firo

Der Manager gibt zu, dass die Verpflichtung von Markus Weinzierl ein Fehler war. Bei Tedesco so sicher wie bei Tuchel in Mainz.

Nach der Vizemeisterschaft mit Schalke hat Manager Christian Heidel Fehler in seiner Anfangszeit bei den Königsblauen eingeräumt. „Ich kannte weder die Mannschaft noch die Strömungen innerhalb des Klubs. Und auch den Trainer, den ich mitgebracht hatte, kannte ich nicht sonderlich gut“, sagte der heute 54-Jährige, der 2016 nach seinem Wechsel vom FSV Mainz 05 nach Gelsenkirchen Markus Weinzierl vom FC Augsburg als Trainer verpflichtet hatte, dem Portal Sportbuzzer: Heidel ergänzte: „Also musste ich mir im Nachhinein eingestehen: Das hat nicht gepasst!“

Schon früh sei Heidel klar gewesen, „dass das Gebilde Trainer–Mannschaft–Manager nicht optimal war“, sagte er: „Selbstkritisch muss ich natürlich auch zugeben, dass Markus und ich nicht optimal zusammengepasst haben.“

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Nach nur einer Saison musste Weinzierl seinen Posten auf Schalke nach Platz zehn in der Liga wieder räumen, doch Heidel übte auch Selbstkritik: „Ich selbst habe damals unterschätzt, was auf Schalke alles auf mich zukommen würde.“

Spiel ins kleinste Detail verstanden

Ganz andere Töne schlug der Manager hingegen bei Weinzierls Nachfolger Domenico Tedesco an. „Bei Domenico war ich mir genauso sicher, wie ich es vor einigen Jahren bei Thomas Tuchel (in Mainz, d. Red.) war. Ich habe gespürt, dass er dieses Spiel, um das es uns allen geht, bis ins kleinste Detail verstanden hat“, sagte Heidel. Der Erfolg in der abgelaufenen Saison gibt Heidel recht. Tedesco, der vom Zweitligisten Erzgebirge Aue kam, führte Schalke in seiner Premierensaison zur Vizemeisterschaft und nach drei Jahren wieder in die Champions League.

Autor: RS

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