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Füchse Duisburg: "Deadline" für die Paradereihe
„Stars“ in der Kritik

Füchse Duisburg: "Deadline" für die Paradereihe
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Ein Blick auf die nackten Resultate sollte eigentlich den Eindruck fördern, dass die Füchse auf ein ordentliches Wochenende zurückblicken können. An Didi Hegen nagt die sonntägliche 1:2-Niederlage in Nürnberg aber noch immer.

Vor allem das Überzahlspiel ärgert den Coach, selbst im 5:3 sprang für die Duisburger einfach zu wenig raus. „Wir haben nicht einen Schuss aufs Tor hinbekommen“, schimpft Hegen. Den Schuh müssen sich die Stürmer der ersten Reihe, Jan Alinc, Michal Sup und Alexander Selivanov anziehen.

Und der Trainer geht noch weiter, setzt seinen „Stars“ ein Tor-Ultimatum: „Am Freitag bekommen sie noch mal eine Toleranz, wenn es dann nichts wird, werde ich eben den Jungen eine Chance geben. Denn weniger als nichts können die auch nicht zustande bringen.“

Deutliche Worte, dabei ist der Aufwärtstrend eigentlich unverkennbar. Doch Hegen kann mit Schulterklopferei nichts anfangen, schließlich fuhr er mit leeren Händen von den Franken zurück in den Fuchsbau. „Und das kann ja nicht unser Anspruch sein, schließlich war in Nürnberg mehr drin.“ Dann muss nun eben am Freitag in Kassel das Punktekonto aufgestockt werden. Ein dickes Brett, das die Wedaustädter zu bohren haben. Der Aufsteiger spielt bislang eine ordentliche Rolle, konnte immerhin schon drei Siege einfahren. Doch dem Bandenchef ist der Spielplan ohnehin mehr oder weniger einerlei: „Wer wäre zu diesem Zeitpunkt schon ein leichter Gegner?“

Dennoch bitter, dass hinter dem Einsatz von Kapitän Jean-Luc Grand-Pierre ein Fragezeichen steht. In Nürnberg zog sich der Verteidiger einen Bluterguss hinterm Auge zu, musste bis Mittwoch komplett pausieren. Ansonsten hat der Coach keine Ausfälle zu beklagen und hofft daher, den Positiv-Trend zu bestätigten. Auch, um am Sonntag im Heimspiel wieder auf die Unterstützung der Fans bauen zu können, die Hegen auch schon auf dem Weg zum ersten Saisonsieg als wichtige Stütze bemerkte: „Vor der Stimmung am Freitag kann ich einfach nur den Hut ziehen. Wir brauchen die Fans, wenn sie Gas geben, überträgt sich das auf die Mannschaft.“ Und dann, da ist sich Hegen sicher, kann das Team auch auf dem Eis an die gute Leistung anknüpfen: „Wenn wir noch zwei, drei Wochen richtig arbeiten, dann kommt die Maschine auch ans Laufen.“

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