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Krefeld Pinguine: Die Gründe für den Höhenflug
Pavlov macht den Pinguinen Beine

Krefeld Pinguine: Die Gründe für den Höhenflug
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Krefeld zieht die DEL derzeit auf links. Wenn man korrekterweise auch anmerken muss, dass der Umstand nur einem Spiel mehr gegenüber den zweitplatzierten Eisbären Berlin zu verdanken ist, lässt sich dennoch nicht daran rütteln: Die Pinguine sind Tabellenführer.

Zwar ist die Sportliche Leitung bei aller Euphorie stets bemüht, den Höhenflug als „Momentaufnahme“ einzuordnen. Das Glück des Augenblicks nach der enttäuschenden Vorsaison lässt sich aber nicht verhehlen - und hat mit Glück im eigentlichen Wortsinn nur wenig gemein. Vielmehr haben die Krefelder eine Menge richtiger Entscheidungen getroffen. Als da wären:

Die Neuen:

Groß und vermeintlich schmerzhaft war der Aderlass, den die Schwarz-Gelben vor der Saison zu verwinden hatten. Erst der Abgang von Alexander Selivanov, Jan Alinc und Daniel Kunce, dann ging auch noch der Wunsch-Goalie Sebastien Charpentier von der Stange. Das Zutrauen in das Personal, das die Abgänge auffangen sollte, war nicht allzu groß - zu unrecht. Nach acht Spieltagen haben Serge Payer, Shay Stephenson und vor allem Charlie Stephens bereits voll eingeschlagen. Und Charpentier weint in Krefeld nach den starken Leistungen von Schlussmann Scott Langkow ohnehin niemand eine Träne nach.

Die Jungen:

Coach Igor Pavlov gibt der Jugend eine Chance, die zahlt es mit couragierter Leistung zurück. Am Sonntag gegen Ingolstadt sorgten Sinan Akdag (18 Jahre), Andre Huebscher (19) und Daniel Pietta (21) für die drei Treffer.

Die Vorbereitung:

So intensiv wie unter Pavlov ging‘s in Krefeld lange nicht mehr zur Sache. Nicht nur was die körperliche Grundlagen-Arbeit anbelangt, schufteten die Pinguine im Akkord, gleichzeitig ließ der Trainer jede Menge Testspiele absolvieren.

Der Trainer:

Dem 43-Jährigen hätten wohl nicht viele einen solchen Einstand zugetraut. Die Pinguine sind schließlich seine erste Trainer-Station im Eishockey-Oberhaus. Seine Arbeitsweise als „Schleifer“ ist aber nicht nur erfolgreich, selbst die Spieler schätzen das anspruchsvolle Training unter dem Russen.

Die Fans:

Selbst der sonst oft so kritische Anhang steht wieder hinter der Mannschaft, honoriert die Arbeit des Trainers und liefert wieder wichtige Unterstützung für die Akteure auf dem Eis.

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