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Gladbach II - RWO 1:2
Die Stimmen zum Spiel

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RWO: Die Stimmen zum 2:1-Sieg in Mönchengladbach
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Beim 2:1 (2:0)-Erfolg in Mönchengladbach zeigte Rot-Weiß Oberhausen über weite Strecken eine souveräne Leistung. Dennoch wurde es zum Schluss richtig hektisch.

Nach dem überraschenden Anschlusstreffer durch Christopher Lenz stockte den rund 300 mitgereisten Fans in der 93. Minute der Atem, als Schiedsrichter Florian Visse auf Elfmeter für die Gastgeber entschied. Felix Haas soll Sascha Tobor im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht haben. RWO-Coach Peter Kunkel war mit der Entscheidung des Unparteiischen alles andere als einverstanden. "Das war in meinen Augen niemals ein Elfmeter. Schon gar nicht in der 93. Minute. Die Gladbacher haben sich in der zweiten Halbzeit immer wieder beim Schiedsrichter beschwert, deswegen hatte ich schon befürchtet, dass sich der Schiri irgendwann beeinflussen lässt. Zum Glück ist das Ding nicht reingegangen. Das war der verdiente Lohn für unsere harte Arbeit", befand Kunkel.


Oberhausens Torhüter Philipp Kühn stand nach einem weitestgehend beschäftigungslosen Nachmittag nochmals unfreiwillig im Mittelpunkt. Das Gegentor war für die Leihgabe aus Sandhausen nicht zu verhindern. Bei Marlon Ritters vergebenem Strafstoß hatte er die Ecke geahnt. "Wenn der Ball nicht am Tor vorbeigeflogen wäre, hätte ich ihn gehabt, weil ich rechtzeitig unten war. Ein Elfmeter in der 94. Minute ist eben eine große Drucksituation", sagte Kühn.

Tyler belebt das Offensivspiel

Die Aufregung in der Schlussphase wäre ihm dennoch gerne erspart geblieben. "Wir hatten die große Chance zum 3:0 durch Robert Fleßers, aber leider ist der Ball nur am Innenpfosten gelandet. Zum Ende hin haben wir uns zu leicht hinten reindrängen lassen, auch wenn das 1:2 ein reines Zufallsprodukt war. Danach wurde es natürlich richtig brenzlig. Ich bin heilfroh, dass wir unsere Serie trotz aller Ausfälle fortsetzen konnten. Das ist beeindruckend und mit Sicherheit nicht selbstverständlich. Ganz oben können wir wohl nicht mehr angreifen, aber der dritte Platz ist definitiv realistisch und den wollen wir auch erreichen", erklärte Kühn.


Als Ersatz für den verletzten Christoph Caspari wurde Rhys Tyler in die Startelf berufen. Der Engländer zahlte das Vertrauen zurück und machte auf der rechten Abwehrseite ein starkes Spiel. Tyler krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 1:0. Der 21-Jährige ließ Janis Blaswich mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze keine Abwehrchance. "Ich habe den Ball sehr gut getroffen. Da er noch leicht abgefälscht war, hatte der Torwart keine Chance", beschrieb Tyler sein zweites Saisontor. Nicht nur aufgrund seines Treffers verlieh der Flügelspieler dem Oberhausener Offensivspiel vor allem in der ersten Halbzeit entscheidende Impulse. "Der Trainer hat mit vor dem Spiel gesagt, dass ich in der Offensive meine Stärken habe und auf meiner Seite für Druck sorgen soll. Zusammen mit Ralf Schneider hat das über außen auch sehr gut geklappt", analysierte Tyler.

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