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NRW-Liga: Nur zwei Partien am 22. Spieltag
"Wir haben gezeigt, dass wir noch leben"

NRW-Liga: Nur zwei Partien am 22. Spieltag
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Lediglich zwei Spiele wurden am vergangenen Wochenende in der NRW-Liga ausgetragen, sodass man eigentlich nicht von einem "echten" Spieltag reden konnte. Dennoch nutzten zwei Außenseiter die Gunst der Stunde, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

Dattenfelds Trainer Michael Boris hatte vor dem Spiel bei der MSV-Reserve eine klare Marschroute für die kommenden Wochen ausgegeben: "Wir müssen die Talfahrt stoppen und uns jetzt selbst aus dem Sumpf ziehen, denn wir befinden uns mitten im Abstiegskampf".

Deutliche Worte, die seine Mannschaft mit einem 3:1-Auswärstsieg bei der Zweitvertretung der Zebras eindrucksvoll umsetzte. Dabei dezimierte sich die Elf von MSV-Coach Uwe Schubert früh selbst, als Profi-Leihgabe Gregory Christ nach einer halben Stunde aufgrund einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde.

Die Überzahlsituation nutzte der Gast aus Dattenfeld sofort aus und ging durch einen Treffer von Marco Quotschalla in Führung. Keine sieben Minuten später zückte der Unparteiische zwei weitere rote Karten. Der Duisburger Luka Odak sowie Marco Quotschalla mussten nach einer Rudelbildung frühzeitig vom Platz. "Luka hatte sich nicht im Griff. Das darf nicht passieren", schimpfte Schubert nach dieser Aktion.

Die MSV-Bubis zeigten Moral und glichen mit neun Spielern in der 67. Minute durch den Bosnier Denis Pozder aus. Doch der MSV II schaffte es nicht, dieses Resultat über die Zeit zu retten und kassierte zwei Minuten vor dem Abpfiff noch das 1:2 durch den Dattenfelder Michael Kessel. "Wenn man sich zwei Minuten vor dem Ende so anstellt, habe ich dafür kein Verständnis", ärgerte sich Schubert nach dem Spiel über die Einstellung seiner Akteure.

Im zweiten Spiel des Tages, konnte Liga-Schlusslicht FC Gütersloh mit dem vierten Saisonsieg den Anschluss an die Nichtabstiegsränge bis auf drei Punkte vermindern und gleichzeitig den SV Schermbeck mit in den Keller ziehen. Der SVS verpasste es, eine der guten Möglichkeiten in der Anfangsphase in Tore umzumünzen, sodass der Gast aus Gütersloh nach einer knappen halben Stunde die mangelhafte Chancenauswertung bestrafte und nach einem Treffer von Yakub Köse in Führung ging.

Auch nach dem Wechsel kamen die Schermbecker zunächst besser ins Spiel, doch wiederum war es das Schlusslicht aus Gütersloh, dass auf der anderen Seite traf. Nach dem 0:3 der Gäste in der 66. Minute durch Neuzugang Cyrille Florent Bella schien die Partie gelaufen. Doch der eingewechselte Pierre Bendig konnte vier Minuten später noch einmal auf 1:3 verkürzen.

Dennoch schafften es die Schermbecker nicht mehr einen weiteren Treffer zu erzielen und kassierten die achte Niederlage der laufenden Spielzeit. Große Freude herrschte bei FC-Trainer Ali Beckstedde: "Ich bin einfach nur froh, dass wir heute die drei Punkte gemacht. Wir haben gezeigt, dass wir noch leben".

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