Der Grund dafür: Am Nachmittag wurde in der „Seeresidenz“ das Team von Arminia Bielefeld erwartet. Die Agentur, die den Aufenthalt der Ostwestfalen organisiert hatte, sperrte mit einem großen Schild den Platz, auf dem der VfL Tag für Tag gearbeitet hatte. Doch Marcel Koller und sein Team umdribbelten das Schild und absolvierten eine ganz normale Einheit, während der „Grantler“ fluchend mit dem Handy auf und ab lief.
Auf Sinan Kaloglu (Trainingsrückstand), Thomas Zdebel (Kniereizung) und Vahid Hashemian (Rückenprobleme) verzichtete Marcel Koller beim Test in Kirchdorf, dafür durften Oliver Schröder und René Renno über 90 Minuten ran.
Das Spiel der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal gegen Preußen Münster ist nun endgültig für Freitag, 8. August, 20.30 Uhr terminiert worden. Auf Christoph Dabrowski und Joel Epalle muss Cheftrainer Koller dann aber verzichten, die beiden büßen eine gelb-rot-Sperre ab, die sich beim Pokal-Match in Aachen eingehandelt hatten.
Während die Mannschaft von München per Flugzeug die Heimreise antrat, nahm Vorstand Thomas Ernst den Weg über Frankfurt, wo er bei der Hinfahrt sein Auto geparkt hatte.
Aufsichtsratvorsitzender Werner Altegoer, der während des kompletten Trainingslagers bei der Mannschaft war, zog ebenfalls eine positive Bilanz: „Was ich hier gesehen habe, macht mich optimistisch. Ich denke, in der Vorbereitung, darf man gegen so starke Gegner ruhig mal verlieren. Die Richtung stimmt.“
Mimoun Azaouagh nahm das 1:3 gelassen: „Ich verliere lieber hier als in der Liga. Ich habe neun Tage nicht mit der Mannschaft trainieren können, erst in den letzten zwei Tagen. Mein letztes Spiel habe ich im Mai gemacht, deshalb war es wichtig, endlich an den Ball zu kommen. Schade, dass mir kein Treffer gelungen ist.“