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WSV gegen MSV: Küsters über Dotchev und seine Duisburg-Verbindung

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Stephan Küsters (links) und Pavel Dotchev haben bei Preußen Münster erfolgreich zusammengearbeitet.
Foto: firo

Ab 19 Uhr (RevierSport-Liveticker) rollt am Mittwochabend der Ball im Stadion am Zoo: Im Niederrheinpokal-Halbfinale treffen Regionalligist Wuppertaler SV und Drittliga-Vertreter MSV Duisburg aufeinander. Für WSV-Manager Stephan Küsters ist das ein besonderes Spiel.

Stephan Küsters leitet seit dem vergangenen Sommer sehr erfolgreich die sportlichen Geschicke beim Wuppertaler SV. Man kann durchaus behaupten, dass der populäre "Küste", wie er in der Branche genannt wird, ein Glücksfall für den WSV ist.

"Stephan Küsters macht hier einen hervorragenden Job. Ich bedauere nur, dass ich nicht schon in früheren Jahren solche Leute wie Küsters beim WSV als Sportliche Leiter hatte. Er kennt das Geschäft in- und auswendig und ist super vernetzt. Und: Er weiß, wie eine Fußballkabine funktioniert", lobte WSV-Mäzen und Ex-Präsident Friedhelm Runge zuletzt im RevierSport-Gespräch die Arbeit des 49-Jährigen.

Dass Küsters ein guter Sportchef ist, bewies er schon beim FC Viktoria Köln und SC Preußen Münster. Während er mit der Viktoria in die 3. Liga aufstieg, verpasste er diesen Sprung mit Münster nur knapp. Trainer damals: Pavel Dotchev.

"Ich habe eine schöne Zeit mit Pavel in Münster gehabt. Wir wären fast aufgestiegen. Wir haben immer Kontakt gehalten. Er ist ein cooler Typ, mit dem ich mich gut verstehe. Auch in Duisburg macht er einen klasse Job. Aber jetzt will ich ihn natürlich ärgern und seine Mannschaft aus dem Pokal kegeln (lacht)", sagte Küsters vor dem Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Trainer gegenüber unserer Redaktion.

Küsters ist in Dinslaken geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend aber in Duisburg

Den MSV verfolgt Küsters, der mittlerweile in Pulheim nahe Köln heimisch geworden ist, eigentlich seit Kindesbeinen. Ins Dinslaken ist er geboren, verbrachte aber seine Kindheit und Jugend in Duisburg-Hamborn. "Am Ackerbusch", erzählt er. Bis heute leben seine Mutter und sein Bruder mit seiner Familie in der Heimatstadt des MSV. Und Küsters selbst betreibt in Duisburg seit Jahren ein Sportartikel-Geschäft.

"Als Kind habe ich mich schon für den MSV interessiert, als Jugendlicher auch. Und als Profi habe ich den Klub auch verfolgt. Leider konnte ich nie für die Zebras spielen", sagt Küsters, der 206 Profispiele für Münster bestritt, und ergänzt: "Klar: Ich bin ein Duisburger Junge und drücke dem MSV immer die Daumen. Ich hoffe, dass wir den Verein bald in der 2. oder 1. Bundesliga wieder sehen werden. Dort gehört der Klub mit seinen fantastischen Fans hin."

Am Mittwoch muss Küsters alle Sympathien für den MSV außen vor lassen. Es zählt für ihn nur der WSV. Mit den Wuppertalern will der Manager ins Niederrheinpokal-Finale einziehen und dieses am liebsten auch gewinnen. "Jeder träumt vom DFB-Pokal. Das wäre eine super Geschichte. Aber dafür müssen wir Duisburg erst einmal ausschalten", betont er und ergänzt: "Das Spiel ist ein Highlight. Eigentlich beginnt schon mit dieser Partie der DFB-Pokal für uns."

Küsters verspricht dem MSV Duisburg einen heißen Tanz im Stadion am Zoo: "Unsere Spieler sind bis in die Haarspitzen motiviert, wir werden beißen. Der MSV ist Favorit, aber Favoriten gewinnen nicht immer im Pokal. Schade ist nur, dass dieses Spiel nicht vor vielen Fans ausgetragen werden kann." Die Fans könnten den WSV dann vielleicht in der ersten Runde des DFB-Pokals wieder unterstützen...

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