14.05.2018

RWO

Ehemaliger Schalker erster Neuzugang, Heber ist weg

Foto: Micha Korb

Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat einen namhaften Spieler unter Vertrag genommen. Ein Leistungsträger wird den Verein hingegen verlassen.

Wie RevierSport exklusiv erfuhr, wechselt Dario Schumacher (25) vom Ligarivalen Bonner SC nach Oberhausen. Der zentrale Mittelfeldspieler hat einen Zweijahresvertrag bei RWO unterschrieben. Von Seiten des Vereins wurde der Transfer noch nicht bestätigt. Dies wird allerdings spätestens nach dem Pokalfinale gegen Rot-Weiss Essen (21. Mai, 17 Uhr, Stadion Niederrhein) erfolgen. Oberhausens Trainer Mike Terranova wollte die Personalie auf Nachfrage dieser Redaktion nicht kommentieren.

In Schumacher haben die Kleeblätter einen namhaften Regionalliga-Spieler verpflichtet, der zuletzt die Kapitänsbinde des BSC trug. Während der abgelaufenen Saison stellte der in Grevenbroich geborene Mittelfeldspieler seine Torgefahr unter Beweis. In 36 Pflichtspielen gelangen ihm 14 Treffer für Bonn. Er hatte somit großen Anteil daran, dass die Mannschaft von Trainer Daniel Zillken die Klasse halten konnte. Schon in seiner ersten Bonner Spielzeit gehörte Schumacher zu den besten Spielern seines Teams. In der Serie 2016/17 absolvierte er 33 Ligaspiele (neun Treffer, neun Assists).

Von 2013 bis 2016 spielte Schumacher für die U23 des FC Schalke 04. In dieser Zeit machte er 71 Pflichtspiele für den Nachwuchs der Königsblauen. Zuvor wurde er in der Jugend von Alemannia Aachen ausgebildet. Für den Klub vom Tivoli lief er zehnmal in der 3. Liga auf.

Heber will in die 3. Liga, RWE nur Plan B

Während der Schumacher-Transfer unter Dach und Fach ist, steht nach Informationen dieser Redaktion inzwischen fest, dass Außenverteidiger Daniel Heber (23) die Emscherinsel im Sommer verlassen wird. Noch unklar ist, für welchen Verein der ehemalige Bochumer in der kommenden Saison spielen wird. Nach RS-Infos verhandelt Heber mit dem Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach. Ein Transfer in die 3. Liga ist für ihn die erste Option. Sollte es mit dem Sprung in den Profifußball nicht klappen, wäre ein Wechsel zum Oberhausener Lokalrivalen Rot-Weiss Essen die bevorzugte Alternative für den 23-Jährigen, der in der RWE-Jugend ausgebildet wurde.

Autor: Martin Herms

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