Für Trainer Alexander Enke werden es die letzten drei Spiele seiner Zeit beim Hombrucher SV sein. Der seit 2018 beim HSV agierende Enke hat vor seinem Abschied nur ein Ziel: Den Aufstieg. Um das zu schaffen braucht es zwar Schützenhilfe von oben, jedoch zeigt sich Enke durchaus zuversichtlich.
"Die Tabelle ist eindeutig. Wir sind auf einem guten Weg, weiterhin die Chance auf den Aufstieg zu haben. Klar muss der SV Wanne straucheln, aber ich bin guter Dinge, dass wir Chancen auf Platz eins haben", sagt Enke zur Ausgangslage des HSV.
"Nach so einer starken Saison wollen wir natürlich den Aufstieg. Wir spielen genau dafür, aber wenn es nicht klappt, bleibt es immer noch Amateurfußball. Wir werden natürlich alles geben", fügt der 35-Jährige hinzu. Enke geht jedoch auch mit Vorsicht an die letzten drei Partien. Am 33. Spieltag wartet die SpVgg Horsthausen, der Tabellendritte, auf den Tabellenzweiten (Sonntag, 21. Mai, 15 Uhr).
Die Horsthausener sind, wie die Hombrucher, Aufstiegskandidaten. Der Dritte lauert mit zwei Zählern weniger hinter den Hombruchern. Enke blickt mit Vorfreude auf das Topspiel. "Das ist ein absolutes Highlight. Wir freuen uns alle auf dieses Spiel." Das Hinspiel ging zwar knapp verloren, jedoch beunruhigt das Enke überhaupt nicht. "Das ist jetzt knapp sechs Monate her. Das Hinspiel war knapp, also wird es das Rückspiel auch", kommentiert Enke das Topspiel.
Da Enke aus persönlichen Gründen am Ende der Saison sein Amt als Trainer niederlegen wird, konnte der 35-Jährige nur teilweise die Kaderplanung erklären. "Ich werde mich im Sommer zurückziehen, deswegen kann ich da nicht viel zu sagen. Das Trainerteam wird sich verändern, das ist klar. Der Verein scheint aber auf einem guten Weg zu sein und ich bin mir sicher, sie werden da was Gutes machen."
Vorher möchte Enke sich aber noch mit dem Aufstieg verabschieden.