Es ist zu früh, um nach diesem extremen Umbruch irgendetwas final zu bewerten. Fakt ist. Wir sind schwer in der Realität aufgeschlagen und es wird sich zeigen, ob der „neue Weg“, aus welchen Gründen auch immer vollzogen, in dieser Art und Weise funktionieren wird. Es kann alles eine Chance sein, es kann aber auch brutal in die Hose gehen. Der Wille ist da und von der Spielanlage sah das gut aus. Aber hat die Mannschaft die Qualität, diese Spielidee auch umzusetzen? Haben wir genug Zeit, um Spieler innerhalb der Saison zu entwickeln, auf die wir angewiesen sind? Ist es schlau, mit so einem dünnen Kader in die Saison zu gehen? Mit 1,5 Stürmern? Der Abwehr fehlt Tempo für dieses Konzept. Gladbach musste mit langen Bällen nur kontern.
Es treffen woanders Spieler, die wir aussortiert und für nicht gut genug befunden haben. Dieses Muster setzt sich seit Jahren fort. Skolik!, Kefkir, Garcia, Budimbu.- Uns fehlt der Zielspieler im Sturm! Hohe Bälle auf körperlich kleine Spieler macht keinen Sinn. Schon gar nicht auf Donkor.
Insgesamt sah das eigentlich nicht schlecht aus. Es machte eigentlich Spaß. Man kann die Spielidee erkennen. Aber wir standen uns selber bei zahlreichen Chancen im Weg und das Spiel ist unterbrochen, wenn der Schiri pfeift. Wir müssen abgezockter und cleverer werden. Wir sind saisonübergreifend zu brav. Gladbach hat eigentlich durch einen bewussten Break unseren Spielfluss gebrochen und dann das 2:1 gemacht. Da haben alle gepennt und sich überrumpeln lassen. Das muss schnell abgestellt werden!
Es wird sich zeigen, ob man diese Spieler so entwickeln kann, das es reicht. Fakt ist, das damit auch verbundene Risiko wurde so bewusst in Kauf genommen!
Am Ende zählen Punkte und Siege.
1 12.Mann v. Kleeblatt