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Westfalen, Mittelrhein und Niederrhein brechen Saison ab

Foto: firo

In Westfalen, am Mittelrhein und am Niederrhein werden die Fußball-Amateurligen abgebrochen. Die Spielzeiten werden annulliert. 

Es war zu befürchten, nun haben auch die Verbände in Westfalen, am Mittelrhein und am Niederrhein entschieden, dass die Spielzeiten abgebrochen werden.

Die Rahmendaten: Alle Ligen bis zur Kreisliga werden demnach abgebrochen und annulliert. Zuvor hieß es, dass jede Liga einzeln betrachtet wird. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde das Vorhaben offenbar zu den Akten gelegt. Es schien aussichtslos, in irgendeiner Liga noch die Vorgabe zu erfüllen, dass 50 Prozent der Saisonspiele auch gespielt werden können. Erst dann hätte eine Spielzeit gewertet werden können. Und am 30. Juni ist die Saison definitiv beendet, das haben die Verbände bereits frühzeitig beschlossen.

Nun gab es die kollektive Absage, dementsprechend wird es von der Oberliga bis zur Kreisliga keine Auf- und Absteiger geben. Die Saison 2021/22 wird so beginnen wie die aktuell abgebrochene Spielzeit.

Auswirkungen haben diese Entscheidungen auch auf die Regionalliga West. Hier sollten eigentlich fünf Teams absteigen. Da jetzt die vier Aufsteiger aus der Oberliga entfallen, wird es nur einen Absteiger aus der vierten Liga geben.

Etwas Hoffnung gibt es noch für die Verbandspokale, die irgendwie beendet werden müssen, will man am Ende nicht per Los entscheiden, wer sich aus den einzelnen Verbänden für den DFB-Pokal qualifizieren soll. „Bis Ende April wollen wir eine Regelung treffen, wie wir mit unseren Pokalwettbewerben umgehen“, erklärt Wolfgang Jades, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses. „Auch hier werden wir noch einmal mit den betreffenden Vereinen das Gespräch aufnehmen.“

Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein, erklärt mit Blick auf den Abbruch der Ligen: „Die Beendigung einer Saison ohne Wertung ist eine Situation, die wir uns alle nicht vorstellen konnten. Aber die Entwicklung der Pandemie hat uns in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass es wohl keine andere Möglichkeit geben würde. In einem intensiven Dialog mit den Vereinen wurde die Situation transparent besprochen. Dabei war deutlich zu spüren, dass auch die Vereine eine Fortsetzung der Saison nicht für realistisch und vor allem sinnvoll halten. Der Wunsch nach Planungssicherheit stand im Vordergrund. Für das Vereinsleben und insbesondere für die Kinder und Jugendlichen wäre es wichtig, dass in den Verordnungen die Möglichkeiten für den Trainingsbetrieb bestehen bleiben. Mein besonderer Dank geht an die Vereine und die spielleitenden Stellen in unserem Verband, die gemeinsam an den Grundlagen für die Entscheidung gearbeitet haben und versuchen, die anhaltend schwierige Situation zu meistern.“

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Oberliga Westfalen

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