Oberliga-Fan Zuletzt aktiv: 12. März 2025 - 13:30 Mitglied seit: 1. Juni 2023
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KFC Uerdingen: Eser zahlt wieder - Spielbetrieb wohl gesichert
Habe nach dem Post zu Insolvenzen (wohlgemerkt plural!) beim FC Gütersloh recherchiert und auch nur eine Insolvenzen (bewusst falsch geschrieben!) gefunden. War mir nicht sicher, ob ich wirklich soviel verpasst haben könnte. Aber da merkt man wieder, dass es immer wieder ein Phänomen ist, dass man sofort zurückschießt, wenn man sich vermeintlich ungerecht behandelt fühlt. Sehen wir mal alle den Tatsachen ins Auge. Der KFC Uerdingen verursacht pro Woche mehr negative Schlagzeilen bundesweit als die wahnsinnigen Randalierer aus Rostock, Dresden, Essen, Magdeburg, Frankfurt und Köln in einer Saison zusammen. Wer in Krefeld tatsächlich glaubt, dass dieses Konstrukt mit seiner derzeitigen Satzung die eigentlich keine Satzung, sondern ein Betriebshandbuch von M. Ponomarev ist, noch ernsthaft Sponsoren findet, die von der fünften Insolvenz und dem unsäglichen 24/7 Livetheater im Big Brother-Stil, bei dem jeder ununterbrochen zusehen kann, nichts mitbekommen hat und da ernsthaft meint, das ginge schon bald wieder, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Hier noch eine Fristverlängerung, da noch eine. Hier eine Zusage, da eine Absichtserklärung. Irgendwann reicht es doch wirklich mal. Da fühlen sich doch alle nur noch vera*scht. Die Gegner haben keine Klarheit, die Fans und Mitglieder wissen nicht, ob sie nächste Saison noch Spiele gegen Fortuna Köln in der RL, gegen Ratingen in der OL oder nicht vielleicht doch gegen TV Lobberich in der Kreisliga C einen Neustart erleben. Die Damen und Herren, die noch auf Gelder vom KFC warten mal nur ganz nebenbei erwähnt. Muss man wirklich so mit der Ungewissheit und Unsicherheit anderer spielen? Rein moralisch gesehen, müsste da wirklich jetzt mal ein Schlussstrich gezogen werden, weil einfach viel zu lange viel zu viele Menschen auf viel zu vielen Ebenen schlichtweg vera*scht wurden und auf deren Kosten weiter gemacht wurde, wird und womöglich werden soll. Seid ein einziges Mal ehrlich und kommt eurer moralischen Verantwortung nach, dass einmal in eurer Vereinsgeschichte seit 1985 irgendwann mal wieder was wirklich positives über euch geschrieben werden kann. Dass ihr dieser Komödie ein Ende bereitet habt und vielleicht wirklich einen Neustart wagt wie seinerzeit Fortuna Köln, die sich in einem noch schwierigeren Umfeld wie der Stadt Köln mit dem FC und Viktoria komplett zurück geholt haben und da Jahr für Jahr mit Bedacht was aufbauen. Ruht euch nicht darauf aus, dass es Jahr für Jahr Vereine wie Sportfreunde Baumberg, Spvg Schonnebeck oder 1. FC Düren gibt, die euch ohne euer dazutun den Hintern retten. Mir wäre es persönlich schon zu peinlich gewesen als Dritter aufzusteigen, weil die beiden Teams, die es als erste verdient gehabt hätten, zu verzichten. Da rannte man nicht nur mit Abpfiff zum Feiern auf den Rasen, sondern gleich sehenden Auges direkt mit einem Lächeln in die Kreissäge. Aufsteigen ist toll. Aber die Oberliga war schon zu teuer. Ein Kader, der unfassbar viel Geld verbrannte und dort nur Dritter wurde hinter Teams, die nicht einmal im Ansatz an dem Etat gekratzt haben. Und in der Regionalliga sollte es dann besser werden? Ja. Natürlich. Da gibt es Vereine, die haben mitunter weniger Zuschauer als in der Oberliga und da wird dann mit höheren Einnahmen kalkuliert? Ach nee. Kalkulationen fanden ja nicht statt. Da hätte man "zu ehrliche" Leute dran lassen müssen, wie man kürzlich erfahren durfte. Die Welt um Krefeld herum rettet den KFC schon irgendwie. Da ist nicht eine Person, die man da noch für voll nehmen kann. Die Mannschaft leistet einen richtig geilen Job für diese ganzen Begleitumstände. Aber das ist nicht der Verdienst des Vereins, sondern des Trainers und seinem Staff. Da sollten die Mitglieder und Fans sich ihren Verein zurückholen. Lieber mal Jugendturniere veranstalten und mit den Einnahmen aus dem Grillverkauf neue Bälle für die Jugend bar bezahlen, damit man die Quittung direkt ablegen kann und nicht irgendwo die Rechnung "vergisst". Image schaffen, Vertrauen aufbauen. Ein Verein, der in der Oberliga spielt und da wird es, wenn nicht im Sommer, spätestens in der darauffolgenden Saison hinauslaufen, wenn man nicht ganz unten startet, braucht auch keinen Verwaltungsrat, Aufsichtsrat, Ältestenrat, Elferrat oder Fahrrat. Da reicht es sich einmal oder zweimal im Monat als Vorstand im großen Kreis zusammen zu setzen und Dinge zu besprechen und anzuschieben. Arbeitsgruppen bilden, wäre auch ein Ansatz, der moderne ist als diese ganze Pseudo-Professionelle Möchtegern Börsenkultur. Ansonsten trifft man sich doch ohnehin 3-4 mal auf der Trainingsanlage zum Bierchen, wenn man nicht ganz so abgehoben ist und das nur als "Job" sieht und mit dem eigentlichen Vereinsleben nichts mehr zu tun haben will. Kurzum: Dieser Verein macht in dieser Verfassung, mit diesen Leuten, mit dieser Satzung gar keinen Sinn mehr.
KFC Uerdingen: Eser zahlt wieder - Spielbetrieb wohl gesichert
Letzte Saison von den Nichtanträgen von Baumberg ud Schonnebeck profitiert, diese Saison womöglich vom Rückzug von Düren. Da sollte doch irgendwann mal das Gehirn zumindest EINEN vernünftigen Gedanken zustande bekommen und das Ding als komplett gescheitert betrachten. Man verlässt sich sportlich, organisatorisch und finanziell immer auf andere. Seien es Vereine, der Verband oder die Sponsoren/Geldgeber/Gläubiger. Aus eigener Kraft schafft dieser Club leider nichts. Nicht einmal das Stadion, wofür es eine eigene Gruppierung brauchte. Macht den Deckel selber drauf, liebe Verantwortliche. Karma kommt bekanntlich von hinten - trocken!
Oberliga Niederrhein: Velbert und Tönis lassen Punkte liegen - Fünf Teams mit Hoffnung auf Aufstieg
Wenn alles „normal“ läuft steigt Schonnebeck erstmals in die Regionalliga auf. Das ist eine gefestigte Mannschaft, der Verein arbeitet so seriös, dass es fast schon utopisch erscheint, dass es das noch gibt. Velbert hat einen zu dünnen Kader. St. Tönis spielt über Verhältnisse und wird es deshalb nicht zu Ende bringen. Homberg könnte da tatsächlich noch ran rauschen, aber ich glaube die Aufholjagd kommt zu spät und das Team ist nicht breit genug aufgestellt, dass sie evtl. noch Sperren oder Verletzungen kompensieren können. Da hat Schonnebeck einfach insgesamt die komplettere Truppe beisammen. Bleibt noch ETB. Guckt man sich zum einen das Restprogramm an, können die gewaltiges schaffen, aber wenn es für sie blöd läuft nehmen sie an der Aufstiegsparty des ungeliebten Stadtrivalen teil und servieren noch das Buffet im eigenen Wohnzimmer. Und wie man hört, rumort es dort hinter den Kulissen. Der Trainer geht, nachdem sein vorheriger Chef schon fragwürdig ging. Und jetzt stelle ich mal eine gewagte These auf und lasse sie einfach mal wirken: Damian Apfeld geht von jetzt auf gleich. Der Club war zunächst überrascht, im späteren Verlauf aber im Thema. Der Nachfolger Stöhr geht zu einer Zeit, als das Team einen Lauf hat. Der Club ist überrascht, wenig später aber frühzeitig in Kenntnis. Dann kündigt man groß an die Trainerfrage wohlwissend zu sondieren, zu erörtern und adäquat und qualitativ hochwertig zu besetzen und holt einen Trainer aus der Landesliga, der dort im grauen Mittelfeld steht. Dass der Trainer eine ETB Vergangenheit hat spielt da sicherlich eine Rolle. Ich schweife ab. Gingen Apfeld und Stöhr weil sich vom obersten Regal aus eingemischt wurde? Ein Trainer, den sie schon kennen und mit dem sie so umspringen können, würde ins Bild passen. Der muss ja schließlich dankbar sein, dass man ihn zurück und dann noch eine Liga höher geholt hat. Ist nur eine Theorie. Der ETB ist für mich aktuell der Verein, der mir persönlich gerade etwas ungeschickt bis unseriös in der Kommunikation daher kommt. Ist nur eine Frage der Zeit bis auch die Mannschaft einbricht, weil die Spieler sich womöglich auch woanders schon platziert haben. Und somit wiederholt sich auch in diesem Jahr die vergangenen Jahrzehnte am Uhlenkrug. Zuerst zogen die Krayer vorbei, jetzt womöglich Schonnebeck. Der Nimbus Nummer 2 in Essen ist schon länger nur noch ein verstaubtes Historienüberbleibsel. Vielleicht auch hier mal nicht in jedem Post den Pokalsieg von Neunzehnhunderkannsichkeineemehrdranerinnern unterbringen und im 21. Jahrhundert ankommen. Das kleine Schonnebeck macht es doch vor, wie es gehen kann. Deren größte Erfolge sind Hallenstadtmeisterschaften und Vizemeisterschaften auf die die wirklich und authentisch stolz sind.
SC Velbert: Trainer geht zum ETB - "Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt
[quote=EX Schnapper] Wenn der Trainer sich wirklich so verhalten hat wie hier beschrieben, ist das ganz ganz schwach!!!!Das Gespräch mit dem Verein suchen und sich von " seinem Wort " entbinden lassen!!!!!! Es ist eigentlich ganz einfach sich korrekt zu verhalten......... [/quote] Ehrlich gesagt, ist das doch nur ein Sinnbild dessen, was in unserer Gesellschaft schon seit geraumer Zeit perfektioniert wird. Jeder ist sich selbst der nächste und so schöne romantische Tugenden wie "Ein Mann, ein Wort" haben keinerlei Bedeutung mehr. Das sind dann aber die Menschen, die sich groß beschweren, wenn sie selber mal so enttäuscht werden. Ob sie sich dann auch ihre Handlungen erinnern wird sich dann zeigen. Eines muss aber festgehalten werden: Der ETB fällt langsam aber sicher auch in alte Muster zurück. Der Vorstand suggeriert, dass er alles im Griff hätte und schon lange bescheid wüsste, dass der Trainer geht. Doch die Suche nach einem Nachfolger endet dann exakt so? Ein Club in der Oberliga der von sich selbst sagt Ambitionen zu haben, verpflichtet in einer unschönen Nacht und Nebel Aktion einen Trainer aus dem Mittelfeld der Landesliga. Entweder waren die anderen Kandidaten zu teuer oder man war doch überraschter als man zugeben möchte und musste feststellen, dass die Trainersuche auch von der Ligenzugehörigkeit abhängig ist.
ETB SW Essen: Oberholz über Trainersuche - "Wir schärfen intern das Profil"
Eines muss man dem guten Herrn Oberholz lassen: Obwohl jeder weiß, was er für ein eigenwilliger Typ mit sehr exklusiven Ansichten und Meinungen ist, folgen ihm die Sponsoren. Also scheint er ja eine ganze Menge richtig zu machen. Aber dass der ETB keinen Druck hätte, nehme ich ihm absolut nicht ab. Ich war ein paar mal am Uhlenkrug in dieser Saison und es wurmt da alle schon sehr, dass sie seit Jahren nur die dritte Geige in Essen spielen. Und wenn jetzt der Lokalrivale aufsteigen sollte, dürfte das zwar kein Beinbruch sein, aber ich glaube schon, dass dann eine ganze Menge Aktionismus stattfinden wird, damit man es dem kleinen grün-weißen Club nachmachen kann. Und das wird sehr gefährlich für den ETB.
Oberliga Niederrhein: "Wollen hoch und werden alles dafür geben" - Schonnebeck wieder Erster
Und erstmals wird offen ausgesprochen wogegen sich der Verein - authentisch und sympathisch! - jahrelang gewehrt hat: "Wir wollen hoch!" Schön, dass auch da endlich mal nicht nur die Treppe gebaut, sondern auch benutzt werden soll.
SSVg Velbert: "Können zu Hause jeden schlagen" - Trainer Jaroui vor Topspiel gegen St. Tönis
Ganz so optimistisch wie der Trainer sehe ich das leider nicht. Da kommt eine extrem formstarke Mannschaft in die IMS-Arena und die SSVg ist davon leider meilenwert entfernt. Wenn man noch ernsthaft ein Wörtchen mitreden will, muss man dieses Spiel gewinnen. Bei einer Niederlage, kann man sich von den Aufstiegsträumen wohl verabschieden. Wer große Vorteile hat sind tatsächlich Schonnebeck (zuhause gegen Meerbusch) und Homberg (bei Niederwenigern). Hier fehlt mir ein wenig die Fantasie mir vorzustellen, dass die jeweils was liegen lassen. Für den ETB kann es in Nettetal nur darum gehen möglichst gesund von dem Gummiboden zurückzukehren. Alles weitere wie ein Punkt oder gar drei wären schon Bonus. Nach dem Sieg in Schonnebeck war ich guter Dinge. Aber was danach passiert ist, auch mit den Verletzungen und den Sperren. Der Kader ist für 34 Spieltage Oberliga auf diesem ausgeglichenen Niveau zu dünn besetzt worden. Da sind Homberg, Schonnebeck und die Überraschung von St. Tönis deutlich besser und breiter aufgestellt.
Oberliga Niederrhein: Erneuter Wechsel an der Tabellenspitze, TVD beendet Horror-Serie
Folgendes ist heute passiert: Schonnebeck hat nicht nur die Tabellenführung übernommen. Nein, die haben heute mal in 45 Minuten zwei „Krisen“ überwunden und ihre Effektivität zurück geholt. Dieses Team hat sich heute das Selbstvertrauen zurück geholt. Wer in 2025 dachte, die haben jetzt ein Formtief wie es in den letzten Jahren nur Ratingen und ETB in der Rückrunde kannten, wurde heute eines besseren belehrt. Biemenhorst scheint denen auch zu liegen. Spielen diese Saison dreimal gegen die und knallen die in drei Spielen mit 25:2 Toren weg. Also aus dem Formtief kommen und das nach zweimaligem Rückstand und dann noch mit 7 Treffern nach Hause zu fahren ist bockstark und wird vermutlich die wahren Schwalben aus dem Nest gelockt haben. Während Velbert mit dem dünnen Kader (ein hausgemachtes Problem!!!) hadert und St. Tönis realistisch betrachtet die Finger (noch!) von der RL lassen sollte, bleibt aktuell nur Homberg als ernstzunehmender Konkurrent für die Schonnebecker im Aufstiegsrennen. Beim ETB bin ich mir sicher, dass da schnell die Luft raus sein wird, weil man da - wenn man den Gerüchten glauben soll - es da schon wieder in der Kabine Unstimmigkeiten geben soll, nachdem der Kapitän und der Trainer angekündigt haben von Bord zu gehen. Niederwenigern, bei aller Sympathie, ist da auch heute kein Gradmesser gewesen.
SpVg Schonnebeck: Einbruch am Schetters Busch! "Erheblicher Sachschaden entstanden"
Typisch RS: Der Verein informiert selbst über seine Kanäle, die RevierSport greift das auf, was andere Medien (Bsp. FuPa) schon einen Abend vorher getan haben und obwohl für mein empfinden, der Verein alle Infos rausgegeben hat, die für die Mitglieder, Fans und Sponsoren wichtig sind, ist es der RS-Redaktion wichtig zu erwähnen, dass der Pressesprecher am Morgen nicht erreichbar war (Wofür auch?! Hat der nicht alles wichtige bereits veröffentlicht?). Nach meinem Kenntnisstand arbeitet niemand hauptamtlich bei der Spielvereinigung. Da wird auch der Pressesprecher womöglich einem normalen Job nachgehen und dadurch verhindert sein. (Gruß geht unbekannterweise raus: Ihr leistet da erstklassige Arbeit!) Auch die Spielzusammenfassung vom Sonntag war für das Einbruchsthema nochmal super wichtig. Klasse, RS! Ihr macht einen tollen Job. Fehlt nur noch die Verbindung zu RWE in diesem Artikel.
SSvg Velbert: "Sind in Lauerstellung" - SSVg-Stürmer Robin Hilger vor Topspiel gegen Schonnebeck
Dann hoffen wir mal, dass Robin auch Treffsicher genug ist. Nur Kampfansagen machen bringt nichts. Man muss auch Taten sprechen lassen. Wenn das am Ende des Tages vergeigt wird, sollte man sich hinterfragen, ob man solche Interviews vorher wirklich geben muss, oder ob man nicht einfach sich selber einen Maulkorb verpasst und maximal auf den Spieltermin verweist. Dieses Profi-Getue in der Oberliga. Unnötig. Denn diese Interviews bringen keine Punkte! Klappe halten, Demut beweisen und Gas geben. Dann wird man auch für Drittligisten interessant, wie man sieht.
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