22.05.2018

TV-Gelder

VfL Bochum jubelt über Wolfsburg-Sieg

Foto: Firo

Beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg knallten am Montagabend die Korken. Aber auch in Bochum durfte gejubelt werden.

Der VfL überstand zum zweiten Mal in Folge die Relegation gegen den Zweitliga-Dritten und sicherte sich den Klassenerhalt. Holstein Kiel verlor nach dem 1:3 im Hinspiel das Rückspiel mit 0:1 und bleibt ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga. So bitter das für die Kieler ist, so sehr freute sich der VfL Bochum. Durch die Kieler Niederlage kletterte der VfL im TV-Ranking von Platz 27 auf 24 und kassiert knapp 12,8 Millionen Euro. Basis dieses Verteilermodells ist eine Fünf-Jahres-Wertung. Der VfL erreichte in der 2. Bundesliga dreimal in Folge einen einstelligen Tabellenplatz erreichte, Kiel ist erst seit einem Jahr zweitklassig.

Vor einem Jahr hatte der VfL nur knapp zehn Millionen Euro kassiert. Ein Aufstieg der Kieler hätte Bochum etwa 500.000 Euro gekostet, da sie den VfL automatisch als neuer Bundesligist überholt hätten. Am VfL Wolfsburg wäre Bochum ohnehin nicht vorbeigezogen. Von den künftigen Zweitligisten bekommen nur die Absteiger 1. FC Köln und Hamburger SV sowie der FC Ingolstadt, Darmstadt 98 und Union Berlin mehr TV-Geld als der VfL - unabhängig vom Ausgang der Zweitliga-Relegation zwischen dem KSC und Aue.

Trainingsauftakt in Bochum am 25. Juni

Die VfL-Profis befinden sich gerade in einer sechswöchigen Sommerpause - erst am 25. Juni müssen sie zum Trainingsauftakt wieder an der Castroper Straße erscheinen. Sportvorstand Sebastian Schindzielorz kann sich hingegen nicht ausruhen. Erste Entscheidungen hat er bereits verkündet: Thomas Eisfeld hat seinen Vertrag bis 2021 verlängert, die ausgeliehenen Spieler Luke Hemmerich (Schalke 04) und Philipp Ochs (1899 Hoffenheim) kehren zu ihren Stamm-Vereinen zurück, auch der dritte Torwart Martin Kompalla geht. Erste Neuverpflichtung ist Milos Pantovic (Bayern München).
Weitere Neue könnten folgen - und seit Montag steht fest: Schindzielorz kann ein wenig mehr Geld investieren.

Autor: Andreas Ernst

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