28.03.2018

RL West

Heißer Tanz - diese Mannschaften kämpfen um Platz 1

Foto: Fotomontage: Kevin Lenk

Der Kampf um den Platz an der Sonne in der Regionalliga West wird zum Fünfkampf. Neben Viktoria Köln und dem KFC Uerdingen mischt auch die U23 des BVB wieder mit.

Der Aufstiegskampf in der Regionalliga West verspricht in den kommenden Wochen spannend zu werden. Berechtigte Hoffnungen auf Platz eins machen sich nicht nur die Top-Favoriten von Viktoria Köln und dem KFC Uerdingen, auch die Zweitvertretung des BVB ist dem Spitzenduo [url=http://www.reviersport.de/369156---bvb-ii-aergert-siewert-4-1-sieg-gegen-rhynern.html]nach dem 4:1-Erfolg über Westfalia Rhynern[/url] wieder dicht auf den Fersen. Gejagt wird das Trio von Alemannia Aachen und dem unscheinbaren SC Wiedenbrück. Doch wer wird am Ende die Nase vorn haben?

Viktoria Köln (44 Punkte, 22 Spiele)
Die Domstädter liegen derzeit zwar nur auf Platz zwei der Tabelle, haben aber zwei Spiele weniger als der Spitzenreiter aus Krefeld. Am Mittwoch trifft Viktoria im ersten Nachholspiel auf Rot-Weiß Oberhausen (28.3, 19:30 Uhr). Mit einem Sieg würde sich die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen den Platz an der Sonne zurückholen. Viktoria hat die vermeintlich beste Ausgangssituation aller Beteiligten. Der größte Trumpf ist, dass die Höhenberger alles in der eigenen Hand haben. [url=http://www.reviersport.de/368915---rl-west-spitzenspiel-kfc-verpasst-sieg-gegen-viktoria.html]Nach dem glücklichen 1:1-Unentschieden im Spitzenspiel beim KFC Uerdingen[/url] stehen die Chancen der Viktoria gut die Aufstiegsrelegation im zweiten Jahr in Folge zu erreichen.

KFC Uerdingen (46 Punkte, 24 Spiele)
Nach dem überraschendem [url=http://www.reviersport.de/368334---kfc-beben-uerdingen-entlaesst-trainer-michael-wiesinger.html]Aus von Michael Wiesinger[/url] beim KFC spielen die Uerdinger momentan groß auf. Neben einem 7:0-Kantersieg gegen Schlusslicht Westfalia Rhynern spielten die Krefelder im Spitzenspiel Viktoria Köln in der zweiten Halbzeit schwindelig. Nur die schlechte Chancenverwertung und der starke Kölner-Keeper haben dafür gesorgt, dass Uerdingen die Big Points aus dem direkten Duell nicht einfahren konnte. Der Restspielplan des KFC sorgt ebenfalls nicht für Jubelschreie. Neben Heimspielen gegen Rot-Weiß Oberhausen und den Wuppertaler SV warten noch die direkten Duelle gegen Alemannia Aachen und BVB II. Genau diese beiden Partien finden aus Uerdinger Sicht auswärts statt. Die Ausgangslage in Krefeld ist aber nicht schlecht: Durch den Punktevorsprung auf Viktoria wird der Konkurrent unter Zugzwang und somit unter Druck gesetzt. Ein psychologischer Vorteil für die Krefelder.

Borussia Dortmund U23 (40 Punkte, 22 Spiele)
Druck hat auch der Nachwuchs aus Dortmund. Nach dem überzeugendem 4:1-Sieg gegen Westfalia Rhynern meldet sich die U23 des BVB zwar zurück im Titelrennen der Regionalliga West, darf aber vorerst keine Punkte mehr abgeben. Das Restprogramm ist ähnlich straff wie beim KFC. Ende April wartet die vermeintlich entscheidende Woche der Saison auf die junge Mannschaft (Durchschnittsalter 21,8): Binnen acht Tagen trifft das Team auf den Wuppertaler SV (21.4.) und das Spitzenduo um Viktoria Köln (25.4) und den KFC (29.4). An den letzten beiden Spieltagen warten zudem die U21 vom 1. FC Köln sowie der Bonner SC. Zwei Mannschaften, die – stand jetzt – im Abstiegskampf stecken und alles in die Waagschale werfen werden.

Alemannia Aachen (40 Punkte, 23 Spiele)
Die Alemannen haben sich nach einem schwachen Saisonstart mit acht Punkten aus acht Spielen im Verlauf der Saison gefangen. Seit Mitte November hat die Mannschaft von Fuat Kilic nur einmal verloren – und in der Folge aus ebenfalls acht Spielen 19 Punkte geholt. So schlichen sich die Aachener langsam an die Spitzengruppe der Liga heran und schielen nun mit einem Auge auf die Tabellenspitze. Wird das Nachholspiel gegen Westfalia Rhynern (17. Spieltag) erfolgreich gestaltet, schmilzt der Rückstand auf den KFC auf mickrige drei Punkte. Drei Punkte, die der Turn- und Sportverein im direkten Duell (31.3) aufholen könnte.

SC Wiedenbrück (38 Punkte, 23 Spiele)
Nur zwei Punkte weniger als die Alemannia aus Aachen hat der SC Wiedenbrück. Die Ostwestfalen haben sich in der Spitzengruppe der Liga etabliert – zur Überraschung vieler. Auch wenn der Mannschaft von Trainer Björn Mehnert der ganz große Wurf vermutlich nicht gelingen wird, so haben die Schwarz-Blauen die Möglichkeit aktiv ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Der Spielplan sieht noch die Aufeinandertreffen mit dem BVB sowie Viktoria Köln vor. Und wer weiß? Vielleicht steigt dann am letzten Spieltag gegen den KFC im heimischen Jahnstadion das Endspiel um die Tabellenspitze.

Wir wollen Ihre Meinung wissen
Wer sichert sich Ihrer Meinung nach am Ende der Saison den Titel in der Regionalliga West? Schafft es tatsächlich der SC Wiedenbrück, oder setzen sich doch die Top-Favoriten aus Köln oder Krefeld durch?

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Autor: RS

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