17.01.2018

BVB

Warum ein "Auba"-Transfer auch von Mkhitaryan abhängt

Foto: firo

Der FC Arsenal hat Interesse an BVB-Star Aubameyang. Ob der Deal zustande kommt, hängt auch an einem Ex-Dortmunder.

Mit unschönen Spieler-Abgängen haben sie bei Borussia Dortmund so ihre Erfahrungen gemacht in den vergangenen Jahren. Im Sommer etwa trat Ousmane Dembélé in den Streik, um seinen Wechsel zum FC Barcelona durchzudrücken. Im Jahr zuvor waren es Henrikh Mkhitaryan und insbesondere sein Berater Mino Raiola, die mit aller Macht und wenig Rücksicht einen Abgang in Richtung Manchester United provozieren wollten – der schließlich trotz nur noch eines Jahres Vertragslaufzeit für 43 Millionen Euro zustande kam.

Und nun ist es Pierre-Emerick Aubameyang, der trotz eines Vertrags bis 2021 unbedingt weg will und zuletzt für Ärger sorgte, indem er eine wichtige Mannschaftssitzung schwänzte. In dieser unrühmlichen Transfersaga spielt nun ausgerechnet Mkhitaryan eine wichtige Rolle. Der BVB-Stürmer ist ins Visier des FC Arsenal geraten, weil dieser seinen Topstürmer Alexis Sanchez an den Ligarivalen Manchester United zu verlieren droht.

Der Vertrag des Chilenen läuft im Sommer aus, Manchester würde ihn gerne jetzt schon holen. Nach einem Bericht der seriösen BBC haben Sanchez und Manchester bereits eine Einigung erzielt – und nun kommt Mkhitaryan ins Spiel. Denn sowohl Arsenal als auch Manchester, so berichtet die BBC, würden den Armenier gerne zu einem Bestandteil des Deals machen, er soll von Manchester zu Arsenal wechseln.

Doch Mkhitaryan, der zuletzt nur noch wenig Spielzeit von Manchester-Trainer José Mourinho bekam, zögert noch, sich darauf einzulassen, wägt weitere Optionen ab – zu denen auch gehört, in Manchester zu bleiben. Solange der Armenier nicht sein Einverständnis signalisiert, wird auch der Sanchez-Transfer einstweilen nicht vollzogen – und solange der Chilene noch in London ist, wird Arsenal in Sachen Aubameyang abwarten. Dann allerdings könnte es schnell gehen, Arsenal ist offenbar bereit, ein Angebot von über 60 Millionen Euro zu unterbreiten.

Autor: Sebastian Weßling

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